Koalition fällt in Deutschland unter wichtige Umfrage-Marke

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Deutschland,

    Die Koalition in Deutschland rutscht bei aktuellen Umfragen unter die symbolische 40-Prozent-Marke. In Deutschland wächst die Unzufriedenheit mit Schwarz-Rot.

    Koalition Friedrich Merz
    Die Koalition will die Empfehlungen der Rentenkommission umsetzen und spricht laut Friedrich Merz von einem «Programm für Aufschwung und Beschäftigung». (Archivbild) - keystone

    Die schwarz-rote Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt in aktuellen Wahlumfragen zusammen auf nur noch 39 Prozent. Das zeigt das jüngste ZDF-Politbarometer vom November 2025, berichtet das «ZDF».

    Im Detail kommt die CDU/CSU auf 26 Prozent, die SPD verliert an Boden und landet bei 13 Prozent. Damit fehlt der dem Bündnis eine sichere parlamentarische Mehrheit.

    Das politisch relevante Bündnis verzeichnet damit den schlechtesten Wert seit Jahren, so die «Bild».

    Koalition im Umfragetief: Gründe für den Rückgang

    Analysten nennen die anhaltenden internen Streitigkeiten und fehlende Reformen als Hauptursachen. Besonders die ungelöste Rentenfrage und Streit um die Haushaltsplanung drücken die Werte, erläutert «Finanznachrichten».

    Spielt die SPD in der Regierung eine zu grosse Rolle dafür, dass sie bei der letzten Wahl so schlecht abgeschnitten hat?

    Nur 38 Prozent der Bevölkerung glaubt, dass die Regierung aktuell Probleme löst. Die Koalitionstreue innerhalb der Parteien steht ebenfalls auf dem Prüfstand.

    Laut einer Umfrage sind 55 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass die CDU nicht geschlossen hinter der Regierung steht.

    Ausblick und Alternativen

    Auch der ARD-DeutschlandTrend kommt zum gleichen Ergebnis: CDU/CSU und SPD liegen aktuell bei etwa 39 Prozent.

    Die AfD kommt auf 26, die Grünen auf 12 Prozent und das BSW sowie die FDP jeweils auf 3 Prozent. Das berichtet «dawum.de».

    koaltion
    Die AfD hat in den Umfragewerten die Parteien der Koalition teilweise überholt. - keystone

    Politikwissenschaftler warnen, dass anhaltende Unzufriedenheit und Streit die Koalition weiter schwächen könnten. Gleichzeitig sehen viele Bürger in einer Regierungsbeteiligung der AfD keine attraktive Alternative.

    Der Rückgang der Koalition auf unter 40 Prozent spiegelt die politische Unruhe und ungelöste Herausforderungen wider. Die Koalition steht vor schwierigen Monaten und muss auf die verschärfte Stimmung reagieren, wie verschiedene Medien berichten.​

    Kommentare

    DiVa M.

    Hätte Merz Rückgrat, so würde er freiwillig gehen.

    User #5331 (nicht angemeldet)

    Friedel und die SPD hatten schon immer eine Motte am Gewinde 🤣.

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