Brand-Katastrophe: Bern steht ein paar Atemzüge lang still
Hunderte Menschen haben am Freitagnachmittag im Rahmen des nationalen Trauertags in der Berner Innenstadt der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana gedacht. Für einige Momente stand das sonst geschäftige Treiben fast ganz still.
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Kurz vor 14 Uhr erschollen vom Bahnhof her Pfiffe von Lokomotiven, kurz darauf setzte in der Stadt überall Glockengeläut ein. Vor der Heiliggeistkirche beim Bahnhof hatten sich Menschen versammelt und auch in den Lauben hielten die meisten an.

Auch vor dem Bundeshaus hatte sich eine grössere Gruppe versammelt, Personal des Stadtberner Tiefbauamts reihte sich an der Seite des Platzes vor Kommunalfahrzeugen auf. Die Mitarbeitenden trugen alle ihre orangefarbenen Arbeitskleider.
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Andere Menschen hielten sich bei den Händen. Manche kämpften mit den Tränen.
Die Fahnen auf offiziellen Gebäuden wehten im kräftigen Wind allesamt auf Halbmast. Die Stimmung in der Stadt war spürbar bedrückter als sonst.

Das ÖV-Unternehmen Bernmobil hat seinen Betrieb um 14 Uhr für 20 Sekunden eingestellt. Die Busse und Trams hielten an und betätigten den Warnblinker in Gedenken an die Opfer von Crans-Montana.
Auch in einer Coop-Filiale im Berner Breitenrainquartier gedachte man um 14 Uhr den Opfern der Brand-Katastrophe von Crans-Montana. (Video ganz oben)
Über die Lautsprecher wurden die einkaufenden Menschen dazu aufgefordert, eine Minute lang in stillem Gedenken zu schweigen.







