Brand-Tragödie: Hunderte Zürcher gedenken der Opfer
In der Silvesternacht starben in Crans-Montana bei einem Brand 40 Leute. 116 wurden teils schwer verletzt. Nun wird in der Schweiz getrauert – auch in Zürich.
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Das Wichtigste in Kürze
- 40 Menschen starben in der Silvesternacht in Crans-Montana bei einem Brand.
- 116 Personen wurden beim Inferno teils schwer verletzt und kämpfen um ihr Leben.
- Am Freitag fand ein nationaler Trauertag statt. Getrauert wurde auch in Zürich.
In der Silvesternacht geriet die Bar «Le Constellation» in Crans-Montana VS in Brand. Beim Inferno kamen 40 Personen ums Leben. 116 Menschen wurden teils schwer verletzt und kämpfen nach wie vor ums Überleben.
Nun wird in der gesamten Schweiz getrauert. Auch in Zürich beteiligen sich viele Menschen und Institutionen in irgendeiner Form am Trauertag.
Zahlreiche Leute trafen sich zum gemeinsamen stillen Gedenken auf dem Münsterhof. Um 14 Uhr schlugen die Kirchen-Glocken während fünf Minuten. Anschliessend hielt man gemeinsam eine Schweigeminute ab.
«Es fährt ein», berichtet ein Nau.ch-Reporter vor Ort. «Es war noch nie so still in der Stadt. Kein Auto, rein gar nichts hat man gehört.»
Zum Schluss fand in der Fraumünster-Kirche ein Gedenkanlass mit verschiedenen Religionsvertretenden statt. Der Andrang dafür war riesig. «Die 800 Plätze der Fraumünster-Kirche sind alle belegt», so der Nau.ch-Reporter.
In der Kirche fanden sich auch Politikerinnen und Politiker ein. Darunter waren die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) , Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) sowie die Stadträtinnen und Stadträte Karin Rykart (Grüne), Andreas Hauri (GLP), Raphael Golta (SP) und Michael Baumer (FDP).
Auch an anderen Orten in Zürich und der Region wurde der Opfer gedacht. Die Fahnen hingen auf Halbmast. Im geschäftigen Hauptbahnhof stand um 14 Uhr alles still, nachdem zuvor alle Züge hupten.
Am Flughafen Zürich wurde es am Freitagnachmittag kurz ebenfalls still. Während der Schweigeminute starteten keine Flugzeuge. Während mehreren Minuten lief keine Hintergrundmusik und die Durchsagen wurden ausgesetzt.












