Fake News

    Klima-Konsortium will Fake News entgegentreten

    AFP
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    Deutschland,

    Angesichts immer wieder kursierender Fake News und Halbwahrheiten in der Klimadiskussion hat das Deutsche Klima-Konsortium gemeinsam mit weiteren Organisationen eine Faktensammlung zu Fragen rund um die Erderwärmung veröffentlicht.

    Ausgetrocknetes Flussbett der Loire
    Ausgetrocknetes Flussbett der Loire - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Faktensammlung zum Klimawandel veröffentlicht.

    Enthalten sei "das heute in der Klimaforschung unumstrittene Wissen", von seinen naturwissenschaftlichen Grundlagen, den Folgen in Deutschland und auf der ganzen Welt bis hin zu den im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Zielen", teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin mit.

    «Das Faktenpapier mit vier Kapiteln belegt, dass die gegenwärtige globale Erwärmung von circa ein Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit eine Tatsache und menschliches Handeln der Hauptgrund ist», heisst es weiter. Die Sammlung wissenschaftlicher Erkenntnisse beginnt mit fünf kurzen Leitsätzen zum Klimawandel: «Er ist real. Wir sind die Ursache. Er ist gefährlich. Die Fachleute sind sich einig. Wir können noch etwas tun.»

    "Wirksamer Klimaschutz ist dringlicher denn je", um die Erderwärmung gemäss Pariser Abkommen auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber 1,5 Grad zu begrenzen, betont das Klima-Konsortium. Notwendig seien dafür "dauerhafte und tiefgreifende strukturelle Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft, "vom Energiesystem über Landnutzung bis hin zur Infrastruktur", heisst es unter Berufung auf Analysen des Weltklimarats IPCC.

    Um diese Veränderungen zu erreichen, müssten gerade jetzt die massiven Finanzmittel genutzt werden, die zur Bewältigung der Corona-Krise und ihrer Folgen eingesetzt werden.

    Zum Deutschen Klima-Konsortium gehören zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen, darunter das Alfred-Wegner-Institut, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Umweltbundesamt.

    Beteiligt an der Faktensammlung, die unter www.deutsches-klima-konsortium.de/basisfakten-klimawandel abrufbar ist, sind auch die Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Der Deutsche Wetterdienst, der Extremwetterkongress Hamburg, die Helmholtz-Klimainitiative und das Portal klimafakten.de

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