Die Angst vor einer Erkrankung sorgt vor Weihnachten für den grössten Stress.
Kekse in einer Bäckerei in Dortmund
Kekse in einer Bäckerei in Dortmund - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Angst vor Einsamkeit zum Fest belastet weniger Menschen als im Vorjahr.

Laut einer am Montag in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) sorgt sich mit 53 Prozent gut jeder Zweite darum, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar im Krankenhaus verbringen muss ? sei es wegen Covid-19 oder wegen eines anderen Leidens.

Bereits im ersten Corona-Jahr 2020 war die Angst vor dem Krankwerden an den Feiertagen zum Stressfaktor Nummer eins aufgerückt. Vor der Pandemie fühlten sich die Menschen hingegen vor allem durch Menschenmassen auf Weihnachtsmärkten und in den Geschäften sowie durch den Anspruch an ein perfektes Fest gestresst.

Weniger Menschen haben in diesem Jahr aber Angst, Weihnachten wegen der Pandemie im kleineren Kreis oder gar allein feiern zu müssen. Dies befürchten derzeit 36 Prozent der Befragten - 2020 waren es noch 41 Prozent. Etwas nahm auch die Sorge ab, über die Feiertage nicht verreisen zu können. Darüber macht sich derzeit nur noch jeder Sechste Gedanken.

Etwas grösser wurde hingegen die Befürchtung, aus finanziellen Gründen weniger Geschenke und Leckereien als üblich kaufen zu können. Das sagen aktuell zwölf Prozent der Befragten. Im vergangenen Jahr waren es nur neun Prozent. Befragt wurden im November rund tausend Menschen zwischen 18 und 70 Jahren.

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