Stadler Rail

Stadler Rail 2025 wieder mit Umsatz- und Gewinnsteigerung

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Wil,

Nach dem verheerenden Unwettern im Vorjahr hat Stadler Rail 2025 wieder Gas gegeben. Der Ostschweizer Zugbauer konnte mehr Umsatz und Gewinn einfahren. Im laufenden Jahr soll es weiter bergauf gehen.

Der Ostschweizer Zugbauer Stadler Rail konnte 2025 mehr Umsatz und Gewinn einfahren und erwartet, den Trend 2026 fortzusetzen.  Das Auftragsbuch ist so voll wie nie zu vor. (Archivbild)
Der Ostschweizer Zugbauer Stadler Rail konnte 2025 mehr Umsatz und Gewinn einfahren und erwartet, den Trend 2026 fortzusetzen. Das Auftragsbuch ist so voll wie nie zu vor. (Archivbild) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Der Umsatz stieg auf 3,7 Milliarden Franken, wie der Konzern am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Das ist ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Allerdings hatten damals verheerende Unwetter das Ergebnis von Stadler Rail zerzaust. Heftige Überschwemmungen im Wallis, Spanien und in Österreich hatten die Produktion in den Werken von Stadler und von wichtigen Zulieferern gestört. Die Katastrophe hatte 350 Millionen Franken Umsatz im Jahr 2024 gekostet.

Nun kletterte der Betriebsgewinn EBIT wieder um 60 Prozent auf 160,6 Millionen Franken. Die Betriebsgewinnmarge verbesserte sich auf 4,4 Prozent von 3,1 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich verdoppelte sich der Reingewinn beinahe auf 100,7 Millionen Franken.

Die nach der Flutkatastrophe von Valencia umgesetzten Aufholmassnahmen zeigten erste Wirkung und führten zu einer weiteren Verbesserung im zweiten Halbjahr, schrieb Stadler. Dennoch wirke sich die Unwetterkatastrophe in Valencia von Ende Oktober 2024 und die damit verbundenen Schäden an Zulieferern und Infrastruktur weiterhin negativ auf Lieferketten, Produktion und das Ergebnis aus.

Stadler habe die betroffenen Lieferketten zum Teil neu aufbauen, alternative Bezugsquellen erschliessen sowie Produktionsprozesse anpassen müssen. Die Stabilität der Lieferketten habe sich per Ende 2025 verbessert. «Die Folgen der massiven Überschwemmung werden jedoch voraussichtlich bis ins Jahr 2027 spürbar bleiben», schrieb der Konzern.

Dafür holte Stadler Aufträge in Höhe von 6,1 Milliarden Franken herein. Damit wuchs der Auftragsbestand auf 32,3 Milliarden. Das ist ein neuer Rekord.

Vom höheren Gewinn sollen auch die Aktionäre profitieren. Stadler will die Dividende auf 0,50 Franken pro Aktie erhöhen, nachdem die Ausschüttung im Vorjahr auf 20 Rappen gekürzt worden war.

Mit den jetzigen Zahlen hat Stadler die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Auftragseingang und Umsatz übertroffen, beim EBIT und der Marge leicht verfehlt und beim Reingewinn klar verpasst. Auch bei der Dividende hatten sich die Analysten im Schnitt mehr erhofft.

Für das laufende Jahr 2026 peilt der Konzern weiterhin einen Umsatz von deutlich über 5 Milliarden Franken an. Dank starkem Auftragsbestand, erhöhtem Produktionsoutput und dem in Deutschland eingeleiteten Effizienzprogramm werde eine EBIT-Marge von über 5 Prozent erwartet, hiess es. Zudem rechnet Stadler 2026 mit gesamthaften Investitionen von rund 250 Millionen Franken.

An den mittelfristigen Zielen hält der Konzern fest: Bei stabilen Lieferketten solle die EBIT-Marge mittelfristig auf 6 bis 8 Prozent steigen. Dies bei einem stabilen Umsatz von über 5 Milliarden Franken, wie es heisst.

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