Kabinett stimmt Fortsetzung der Einsätze in Westafrika zu

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Seit Jahren versucht Deutschland mit dem Einsatz von Bundeswehrsoldaten für Sicherheit in Westafrika sorgen - mit mässigem Erfolg. Das Kabinett verlängert nun die Beteiligung an den laufenden Missionen.

    Die Bundeswehr bleibt an der UN-Mission Minusma in Mali beteiligt.
    Die Bundeswehr bleibt an der UN-Mission Minusma in Mali beteiligt. - Kay Nietfeld/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Bundesregierung will die Einsätze deutscher Soldaten in Westafrika in geänderter Form fortsetzen.

    Die Ministerrunde beschloss dazu in Berlin ein neues Mandat für die deutsche Beteiligung an der UN-Stabilisierungsmission Minusma in Mali.

    Die Obergrenze für die Entsendung von Männern und Frauen der Bundeswehr soll von 1100 auf 1400 erhöht werden. Neu gewichtet werden soll die in Folge des Militärputsches in Mali auf Eis gelegte EU-Ausbildungsmission EUTM.

    Geplant ist nun ein Einsatzschwerpunkt im benachbarten Niger, wo deutsche Kommandosoldaten einheimische Kräfte für den Kampf gegen Terrorismus und bewaffnete Banden ausbilden. Der Bundestag wollte sich noch am Mittwoch erstmals mit der Zukunft der beiden Einsätze befassen.

    Mehr zum Thema:

    Weiterlesen

    Infantino streicht 50'000 Franken für Zürcher Kinder
    39 Interaktionen
    «Am Jonglieren»
    dfg
    25 Interaktionen
    3000 UBS-ler weg

    MEHR IN NEWS

    Ganterschwil SG
    1 Interaktionen
    Ganterschwil SG
    six
    2 Interaktionen
    Zürich
    US-Kreuzfahrtschiff «MV Odyssey»
    Phnom Penh
    Kevin Warsh Fed
    US-Wirtschaft

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    csd
    Laut Studie
    frankreich
    13 Interaktionen
    Berlin
    20 Interaktionen
    Wolfsburg
    8 Interaktionen
    Trotz China-Schwäche