Italiens Generali will deutsche Lebensversicherungstochter verkaufen

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    Deutschland,

    Die Viridium-Gruppe soll 89,9 Prozent der Generali Leben übernehmen.

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    Der Generali-Schweiz-Hauptsitz in Adliswil ZH. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Generali will seine Lebensversicherungstochter verkaufen.
    • Einen Grossteil soll die Viridium-Gruppe übernehmen.

    Der Versicherungskonzern Generali will sich von seinen klassischen Lebensversicherungsverträgen in Deutschland weitgehend trennen.

    Der Abwickler Viridium solle 89,9 Prozent an der Generali Leben übernehmen, teilten beide Seiten am Donnerstag mit. Generali selbst behält die restlichen Anteile und sichert sich ausserdem die Option, sich mit bis zu 10 Prozent an Viridium zu beteiligen.

    Generali Leben mit seinen rund vier Millionen Versicherungsverträgen wird bei der Transaktion mit bis zu einer Milliarde Euro bewertet. Generali erwartet durch den Verkauf Gesamteinnahmen von bis zu 1,9 Milliarden Euro. Die Finanzaufsicht Bafin muss dem Deal aber noch zustimmen.

    Lebensversicherer kämpfen seit Jahren mit den anhaltenden Niedrigzinsen. Die hohen Renditeversprechen für alte Verträge mit einem Garantiezins von bis zu 4 Prozent können sie am Markt kaum mehr erwirtschaften. Abwickler wie Viridium stehen daher bereit, die Vertragsbestände zu übernehmen und die Verträge der Kunden bis zum Ablauf weiterzuführen. Viridium gehört dem Finanzinvestor Cinven und dem Rückversicherer Hannover Rück.

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