Euro

Institut: Bund zahlt zehn Milliarden Euro an Corona-Hilfen zu viel

AFP
AFP

Deutschland,

Der Bund zahlt für die November- und Dezemberhilfen laut einer Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zehn Milliarden Euro mehr als eigentlich notwendig.

Diskothek in Dortmund ohne Gäsze
Diskothek in Dortmund ohne Gäsze - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Hilfen übersteigen bei manchen Empfängern die üblichen Einnahmen.

Der Berechnung zufolge verdienten die betroffenen Betriebe - vor allem aus der Gastronomie und dem Veranstaltungsgewerbe - dank der Entschädigung des Staates in vielen Fällen mehr Geld, als wenn sie geöffnet hätten, berichtete die «Welt am Sonntag».

Das Institut geht mit Verweis auf Zahlen der Bundesbank davon aus, dass bei den betroffenen Branchen im Durchschnitt die Hälfte der Kosten variabel sind - dass sie also gar nicht erst anfallen, wenn die Betriebe geschlossen sind. Dennoch zahlt der Bund den Betrieben 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vergleichsmonat 2019.

Zwar gebe es Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen, zitierte die Zeitung aus den IW-Berechnungen. Über alle Betroffenen hinweg werde aber rund jeder dritte Euro der für November und Dezember von der Bundesregierung veranschlagten rund 30 Milliarden Euro zu viel gezahlt.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Militär
417 Interaktionen
«Einmalige Chance»
Opferhilfe
2 Interaktionen
Opferhilfe-Nummer 142

MEHR IN NEWS

Bürgenstock USA Iran
831 Interaktionen
Nach Bürgenstock
Netzsperren sind hochpolitisch.
Netzsperren
Polizeihund Dodge
Sursee LU

MEHR EURO

venedig
51 Interaktionen
Zehnmal teurer
Venedig
15 Interaktionen
Venedig
los
42 Interaktionen
Dank Rubbellos
Euro Office
12 Interaktionen
Kritik

MEHR AUS DEUTSCHLAND

bad bunny
2 Interaktionen
Konzertfieber pur
Angela R
Castrop-Rauxel
Hella von Sinnen
13 Interaktionen
Er will nicht gendern
Wasser
149 Interaktionen
Trotz extremer Hitze