Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2022 wird nach einem neuen Punktesystem verliehen. Dadurch soll die Spannung steigen.
Ingeborg-Bachmann-Preis
Tanja Maljartschuk (Ingeborg-Bachmann-Preis) am Sonntag, 8. Juli 2018, anl. der Verleihung des Bachmann-Preises und der weiteren Preise der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Juni wird der Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt am Wörthersee verliehen.
  • Er gilt als einer der wichtigsten Auszeichnungen der deutschsprachigen Literatur.
  • Die Verleihung 2022 soll noch spannender werden, daher wird es zu Änderungen kommen.

Vom 23. bis 25. Juni findet im österreichischen Klagenfurt das Wettlesen um eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschsprachigen Literatur statt: Autorinnen und Autoren kämpfen um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Die diesjährige Preisverleihung soll laut dem «Spiegel» mit mehr Spannung abgewickelt werden.

Mehr Nervenkitzel durch neues Punktesystem

Für mehr Nervenkitzel soll ein Punktesystem sorgen: So werden die Juroren nach den Lesungen Punkte von eins bis neun vergeben. Bei Gleichstand kommt es in der Jury zur Abstimmung. Die Preisverleihung findet am 26. Juni statt und startet «mit den weniger hoch dotierten Preisen».

Bisher hatten die Juroren jeweils eine Stimme zu vergeben. Die Preisverleihung begann zudem immer mit dem Hauptpreis in der Höhe von 25'000 Euro.

Diese Kandidaten kämpfen um den Ingeborg-Bachmann-Preis:

Die diesjährigen Kandidaten könnten unterschiedlicher nicht sein. Um den Preis kämpfen Behzad Karim-Khani, ein aus dem Iran stammender freier Journalist, welcher in Berlin eine Bar betreibt. Ana Marwan ist in Slowenien geboren, lebt nun in Österreich. Zudem nimmt Usama Al Shahmani, der 1971 in Bagdad geboren wurde und heute in Frauenfeld lebt, an den Literaturtagen teil.

An wen der Ingeborg-Bachmann-Preis 2022 geht, kann live mitverfolgt werden. Die Verleihung wird auf dem Sender 3sat ausgestrahlt.

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