Immobilienkonzern Vonovia: Aktien legen um fast 3 Prozent zu

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    Beruhigende Aussagen der US-Notenbank zum weiteren Verlauf der Zinswende schieben die Aktienkurse am Donnerstag kräftig an. Vonovia legt um fast 3 Prozent zu.

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    Die Aktie von Vonovia legt um fast 3 Prozent zu. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Aktie von Vonovia legt um fast 3 Prozent zu.
    • Die Fed hatte am Vorabend den Leitzins um 0,50 Punkte erhöht
    • Fed-Chef Powell betonte aber, dass keine grösseren Zinsschritte zu erwarten sind.

    Die Fed hatte am Vorabend wegen der hohen Inflation den Leitzins wie erwartet um 0,50 Prozentpunkte angehoben.

    Entgegen einigen Befürchtungen am Markt betonte Fed-Chef Jerome Powell aber, dass noch grössere Zinsschritte derzeit nicht in Erwägung gezogen würden.

    Im späten Handel an der Wall Street beflügelten die Fed-Aussagen die Kurse. Und auch der Dax wird davon angetrieben, wie das Plus von 2,14 Prozent auf 14.269 Punkte nach der ersten halben Handelsstunde zeigte.

    Für den MDax der mittelgrossen Börsentitel ging es um 1,65 Prozent hinauf auf 30.187 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte ähnlich deutlich zu.

    Erleichterung bei den Anlegern

    «Die Anleger zeigen sich erleichtert darüber, dass die US-Notenbank das Tempo bei der Zinswende im Jahresverlauf nicht weiter anziehen will. Die Angst war gross, dass sie keine Sensibilität hinsichtlich einer konjunkturellen Abschwächung zeigen könnten», sagte Analyst Jochen Stanz.

    Neben den geldpolitischen Signalen sorgt am Donnerstag auch die Bilanzsaison für positive Impulse. Airbus gewannen acht Prozent. Der Flugzeughersteller habe starke Ergebnisse vorgelegt, hiess es von Goldman Sachs.

    Der Autobauer BMW war im ersten Quartal profitabler als erwartet. Die Papiere verteuerten sich um zwei Prozent.

    Aktie von Vonovia steigt

    Die Titel des Immobilienkonzerns Vonovia legten um fast drei Prozent zu. Zahlenwerk und Ausblick zeichneten ein gemischtes Bild, seien letztlich aber gut genug für steigende Kurse, sagte ein Händler. Zalando gaben um 1,5 Prozent nach. Die Zeit hoher Wachstumsraten sei für den Online-Modehändler vorbei, lautete die Einschätzung eines Börsianers.

    Im MDax kam die Lufthansa um 4,2 Prozent voran nach optimistischen Aussagen zur Sommersaison. Um 3,5 Prozent nach unten ging es für die zuletzt stark gelaufenen Anteile von Aixtron. Das operative Ergebnis des auf die Halbleiterindustrie ausgerichteten Anlagenbauers lag im ersten Quartal deutlich unter der Marktschätzung.

    PVA Tepla setzten im SDax Akzente mit einem Plus von acht Prozent. Das Technologieunternehmen profitierte im ersten Jahresviertel stark von der Nachfrage nach Halbleitern.

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