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    Immer wieder Einbrüche bei Berliner Feuerwehr

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    Deutschland,

    Die schweren und teuren Spezialwerkzeuge der Feuerwehr dienen eigentlich der Rettung von eingeklemmten Menschen aus Unfallfahrzeugen. Doch beliebt sind sie auch bei Einbrechern und Dieben.

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    Ein Feuerwehrfahrzeug. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Fast 40 Mal ist in den vergangenen zehn Jahren in Wachen oder Fahrzeuge der Berliner Feuerwehr eingebrochen oder es zumindest versucht worden.

    Dabei wurden mehr als 20 schwere hydraulische Spreiz- und Schneidgeräte, die bei Einbrechern beliebt sind, gestohlen, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage des SPD-Innenpolitikers Tom Schreiber hervorgeht. Nur in sechs Fällen ermittelte die Polizei Verdächtige. Zwei Mal gab es einen Bezug zur «Clankriminalität», hiess es.

    Mit diesen meist akkubetriebenen und oft mehr als 10 000 Euro teuren Spezialwerkzeugen lassen sich klemmende Autotüren aufbrechen oder dicke Metallstreben durchtrennen. So sollen die Juwelendiebe in Dresden die Fenstergitter des Museums Historisches Grünes Gewölbe mit einer massiven hydraulischen Schere geöffnet haben. Die gefassten Verdächtigen stammen aus einem bekannten arabischstämmigen Berliner Clan.

    Mit einem Spreizgerät brachen mehrere Räuber im Oktober 2018 einen überfallenen Geldtransporter nahe dem Berliner Alexanderplatz auf. Auch Bankschliessfächer und Geldautomaten wurden damit gewaltsam geknackt. Ein junger Mann aus dem Berliner Clan wurde 2019 wegen eines Einbruchs bei einer Herstellerfirma für Hydraulikspreizer und Rettungsscheren in Bayern verurteilt.

    Die Senatsinnenverwaltung listete nun 25 Einbrüche in Feuerwehrwachen oder Feuerwehrautos in ganz Berlin und 13 Versuche seit 2011 auf. Gestohlen wurden vor allem Spezialgeräte zum Öffnen von Fahrzeugen oder Räumen: neun hydraulische Rettungssätze, jeweils bestehend aus Spreiz- und Schneidgeräten, zwei Kombigeräte, weitere drei einzelne Spreizgeräte sowie diverse Trennschleifer und Kettensägen.

    Insgesamt besitzt die Berliner Feuerwehr laut den Angaben 227 hydraulische Rettungssätze aus Schere und Spreizer, die zur Grundausstattung der grossen Einsatz- und Löschfahrzeuge gehören. Wegen der vielen Einbrüche und Diebstähle würden weiterhin zusammen mit der Polizei Sicherungskonzepte erarbeitet und aktualisiert.

    Ähnliche Diebstähle aus Feuerwehrfahrzeugen wurden in den vergangenen Jahren auch schon aus anderen Bundesländern gemeldet. In Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz hatte eine Bande zahlreiche Hydraulik-Spreizer gestohlen und damit Geldautomaten geknackt.

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