Hermès stalkt Kunden, bevor sie eine Birkin-Tasche kaufen dürfen
Teure Adresse, edler Look, diskreter Lebensstil? Nur wer das erfüllt, bekommt bei Hermès eine Birkin-Bag.

Das Wichtigste in Kürze
- Hermès prüft angeblich Adressen und Social-Media-Profile potenzieller Birkin-Kunden.
- Wer zu wenig Prestige hat, wird gar nicht erst für einen Kauf berücksichtigt.
- Kunden, die ihre Tasche weiterverkaufen, landen auf einer Blacklist.
- Eine Birkin-Tasche kostet ab 10'000 Franken.
Eine Tasche von Hermès zu besitzen, ist für viele ein Traum. Doch selbst wer das nötige Geld hat, bekommt sie nicht einfach so.

Denn laut dem französischen Magazin «Glitz» verkauft Hermès seine Birkin-Bags nur an Kunden, die als «würdig» gelten. Und greift dafür zu fragwürdigen Methoden.
Google-Check und Social-Media-Stalking
Demnach prüfen Mitarbeitende von Hermès, wie prestigeträchtig die Adresse eines Kunden ist – per Google. Wer nicht in einem teuren Viertel wohnt, hat offenbar schlechte Karten.
Auch Social Media wird durchleuchtet. Wer die Tasche später weiterverkauft, landet auf einer Blacklist, ebenso wie der Mitarbeitende, der den Kauf ermöglicht hat.
Der lange Weg zur Birkin
Die Tasche wurde nach der Schauspielerin Jane Birkin (†2023) benannt und kostet ab rund 10'000 Franken. Birkins Original-Modell wurde 2025 bei Sotheby's für umgerechnet über neun Millionen Franken versteigert.
Hermès verlangt jedoch mehr als nur Geld: Wer eine Birkin will, muss oft zuerst Jahre lang andere Produkte der Marke kaufen – Schuhe, Schals oder Möbel. Laut Analysten kostet die Herstellung der Tasche selbst nur etwa 900 Franken.
Mehr als nur eine Tasche
Die Birkin gilt als Statussymbol für Superreiche, Stars und Modeikonen. Ob Kim Kardashian oder Katy Perry – die Tasche ist selten, teuer und heiss begehrt.















