Der deutsche Virologe Hendrik Streeck warnt vor zu schnellen Schlüssen bezüglich der Südafrika-Variante. Die Massnahmen seien jedoch richtig.
hendrik streeck
Hendrik Streeck ist ein deutscher Virologe. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Südafrika-Variante scheint ansteckender und impfresistenter zu sein.
  • Deswegen haben erste europäische Länder die Einreise aus dem Süden Afrikas verboten.
  • Virologe Hendrik Streeck warnt davor, dass man zu schnell Schlüsse ziehe.

Es scheint als gäbe es kein Ende – neue Variante nach neuer Variante, gefährlicher und aggressiver. Die neuste beunruhigende Coronavariante B.1.1.529 könnte wegen vieler Mutationen ansteckender und impfresistenter sein. Nun haben erste Länder die Einreise aus den Brennpunkten im Süden Afrikas verboten.

Unter anderem die Schweiz, Deutschland und Grossbritannien haben diese Massnahme getroffen. Die richtige Entscheidung, wie der deutsche Virologe Hendrik Streeck, gegenüber der «Welt» behauptet. Jedoch habe man möglicherweise zu früh Schlüsse gezogen.

Die Fallzahlen in Südafrika steigen rasant nach oben. «Ob das eine durch die neue Variante andere bedingt ist, lässt sich nicht sagen», betont der Mediziner. Man brauche noch mehr Zeit für die Abklärungen, erklärt der 44-Jährige.

Mehr zum Thema:

Coronavirus