Die Grippewelle lässt in der Schweiz wieder nach
Die Grippewelle lässt nach. Die Grippeaktivität sei zwar immer noch hoch, scheine aber, so das Bundesamt für Gesundheit, ihren Höhepunkt überschritten zu haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Grippewelle hat ihren diesjährigen Höhepunkt anfangs Januar erreicht.
- Nun nimmt die Zahl der laborbestätigten Fälle wieder ab.
- Auch das Atemwegsvirus RSV soll seinen Höhepunkt bald erreicht haben.
Die Grippewelle klingt gemäss der neusten Situationsbeurteilung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) langsam ab.
In der vergangenen Woche wurden in der Schweiz und Liechtenstein 18,65 laborbestätigte Grippefälle je 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet.
Das geht aus den am Mittwoch veröffentlichten BAG-Zahlen hervor. Das sind rund ein Viertel weniger als in der Vorwoche.
Höhepunkt vier Wochen früher als letztes Jahr
Der bisherige Höhepunkt der Grippewelle wurde in der ersten Woche des Jahres erreicht. Das sind vier Wochen früher als im letzten Jahr.
Zudem fiel die Grippewelle etwas stärker aus als im Vorjahr: In der Woche mit der grössten Grippeaktivität wurden in diesem Winter 3330 Fälle verzeichnet. Im Vorjahr wurde der Höhepunkt mit 3114 Fällen erreicht.
Auch das häufige Atemwegsvirus RSV hat laut dem BAG seinen Höhepunkt möglicherweise bald erreicht.
Die Viruslast von RSV im Abwasser stagniert demnach in den meisten Regionen. Die aktuelle wöchentliche Positivitätsrate liegt laut dem BAG im Wertebereich der letzten drei Jahre.











