Um den Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit systematisch voranzutreiben, führt Gerry Weber eine Agenda ein. Jedes Jahr wird dazu ein Bericht publiziert.
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Eine Passantin geht an einer Filiale des Bielefelder Modeherstellers Gerry Weber vorbei. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Gerry Weber will mit einer Agenda die Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit strukturieren.
  • Jährlich wird der Fortschritt in einem Bericht veröffentlicht.

Gerry Weber führte eine Nachhaltigkeitsagenda ein, das verkündet das Unternehmen in einer Medienmitteilung. In einem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht soll der Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit festgehalten werden. Die neue Vorsitzende des Vorstands, Angelika Schindler-Obenhaus, stellte fest: Nachhaltigkeit sei zwar schon seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil, es werde aber zu wenig dazu kommuniziert.

Gerry Weber verfüge über die Energie- und Umweltzertifikate ISO50001 und 14001, das GOTS-Zertifikat und das Label «I WEAR I CARE». Weiter seien auch faire Arbeitsbedingungen mit Mitgliedschaften wie zum Beispiel der Amfori BSCI ein zentrales Thema.

Gerry Weber entwickelte Agenda

«Der nächste Schritt musste jetzt eine in der Gesamtstrategie fest verankerte Agenda sein. Sie muss uns zur konkreten Umsetzung weiterer ambitionierter Ziele bringen und die neu entwickelten Werten, Bedürfnissen und Ansprüchen genügen. Neue Denkweisen und Konzepte sind gefragt, um Unternehmen – für die Zukunft und den gesellschaftlichen Wandel genügend –, aufzustellen». Dies sagt Schindler-Obenhaus.

Die Nachhaltigkeitsagenda bestehe aus 25 Zielen, die in fünf Felder eingeteilt sind. Das Unternehmen will beispielsweise seine Unternehmenszentrale in Halle bis 2023 klimaneutral betreiben und bis 2025 nur noch ökologische Baumwolle verarbeiten.

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