Israel-Gaza-Krieg

Gaza: Macron fordert sofortige Waffenruhe

Juli Rutsch
Juli Rutsch

Grossbritannien,

Der französische Präsident Emmanuel Macron fordert eine bedingungslose und sofortige Waffenruhe für Gaza. Er warnt vor einem endlosen Konflikt.

Emmanuel Macron
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich kritisch zum jüngsten EU-US-Zollabkommen geäussert. (Archivbild) - keystone

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat während eines Staatsbesuchs in Grossbritannien eine klare Forderung gestellt. Er verlangt eine bedingungslose und sofortige Waffenruhe im Gaza-Krieg, wie «N-TV» berichtet.

Macron warnte in seiner Rede vor Parlamentsmitgliedern in London vor den Folgen eines anhaltenden Krieges in Gaza. Ein endloser Krieg stelle eine «enorme Bedrohung» für die gesamte Region und die Sicherheit aller dar, so Macron laut «Tagesspiegel».

gaza macron
Der französische Präsident Macron spricht davon, dass der Krieg in Gaza eine «enorme Bedrohung» für die Weltordnung sei. (Archivbild) - keystone

Er betonte, dass nur eine Zweistaatenlösung mit der Anerkennung eines palästinensischen Staates langfristigen Frieden bringen könne. Gleichzeitig forderte er die sofortige Freilassung der von der Hamas festgehaltenen israelischen Geiseln, wie das «ZDF» meldet.

Forderungen für Gaza: Macron geht Alleinweg

Macron verlässt mit seiner Forderung die bisherige europäische Linie. Die EU hatte bislang keinen sofortigen Waffenstillstand verlangt, sondern auf eine schrittweise Deeskalation gesetzt, wie die «Deutsche Welle» berichtet.

Findest du es gut, dass Macron Druck macht?

In den laufenden Verhandlungen wird derzeit über eine 60-tägige Feuerpause diskutiert. Vermittler wie Katar, Ägypten und die USA sind daran beteiligt, einen Weg zu einer Waffenruhe zu finden.

Forderung nach politischer Lösung

Macron betonte, dass die Hamas keine Bedrohung für Israel mehr darstellen dürfe. Er verurteilte die israelischen Angriffe auf Gaza und forderte, die Geiseln müssten sofort freigelassen werden, wie «DW» berichtet.

gaza
Frauen beklagen den Verlust ihrer Angehörigen in Gaza Stadt. - keystone

Er unterstützt das von Ägypten initiierte Konzept für die Zukunft des Gazastreifens. Eine Zwangsumsiedlung der Palästinenser lehnt er strikt ab.

Lage bleibt angespannt

Die humanitäre Situation in Gaza bleibt katastrophal. Die UN warnen vor einer weiteren Eskalation und fordern ebenfalls eine Feuerpause.

Gleichzeitig laufen die diplomatischen Bemühungen weiter, um eine Einigung zu erzielen. Die Gespräche gestalten sich jedoch schwierig und sind von gegenseitigem Misstrauen geprägt.

Kommentare

User #3850 (nicht angemeldet)

Macron den Witzbold nimmt doch keine r ernst.

User #1284 (nicht angemeldet)

und der endlose ukro krieg?

Weiterlesen

Emmanuel Macron Wladimir Putin
342 Interaktionen
«PR-Erfolg»
Donald Trump
6 Interaktionen
Gaza-Krieg
Benjamin Netanjahu
13 Interaktionen
Gaza-Krieg

MEHR IN NEWS

Zürich Openair
Voller Erfolg
Börse China Wirtschaft
Einkaufsmanagerindex
Ahmed al-Rahaui tot
Luftangriff in Sanaa
windkraft baselland
4 Interaktionen
Windkraft-Petition

MEHR ISRAEL-GAZA-KRIEG

Gaza
Gaza-Krieg
Smotrich
Gaza-Krieg
Christopher Luxon
15 Interaktionen
Gaza-Krieg
Netanjahu
3 Interaktionen
Indirekte Gespräche

MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

Tim McCarthy
27 Interaktionen
Keiner wusste davon
Helen Mirren
1 Interaktionen
Helen Mirren
Coventry
49 Interaktionen
Aufgepasst!
Pierce Brosnan
2 Interaktionen
Erinnerung