Frankreichs Präsident dankt Merkel für ihr Europa-Engagement

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    Zu ihrem wohl letzten EU-Gipfel haben Bundeskanzlerin Angela Merkel von vielen Seiten anerkennende Worte erreicht. Frankreichs Präsident Macron teilt seinen Dank auf Twitter.

    Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, begrüsst Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am zweiten Tag eines EU-Gipfels. Foto: John Thys/Pool AFP/AP/dpa
    Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, begrüsst Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am zweiten Tag eines EU-Gipfels. Foto: John Thys/Pool AFP/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach ihrem wohl letzten EU-Gipfel als amtierende Bundeskanzlerin hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Angela Merkel (CDU) für ihren Einsatz in Europa gedankt.

    «Danke, liebe Angela, für die für unser Europa ausgefochtenen Kämpfe», schrieb Macron am Freitagabend auf Twitter.

    Ein Tweet reiche aber nicht aus, um Merkels 16-jähriges Engagement zusammenzufassen. Er wolle deshalb die Verabschiedung des Corona-Wiederaufbaufonds der Europäischen Union hervorheben. Dies sei für immer Zeugnis von Merkels Einsatz und ihrer Überzeugung, schrieb der französische Staatschef. Macron veröffentlichte seine dankenden Worte auch auf Deutsch und würdigte dabei auch Merkels Vision für Europa.

    Merkel hatte bei ihrem voraussichtlich letzten EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag viele anerkennende Worte bekommen. Merkel sei «ein Kompass und eine Lichtgestalt unseres europäischen Projekts», sagte EU-Ratschef Charles Michel. Ein EU-Gipfel ohne Merkel sei wie Rom ohne den Vatikan oder Paris ohne den Eiffelturm.

    Kleine Abschiedszeremonie für Merkel

    Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel nannte sie eine «Kompromissmaschine». Österreichs Alexander Schallenberg sprach von einer «grossen Europäerin». Nach Angaben von Diplomaten wurde bei einer kleinen Abschiedszeremonie ein rund zweiminütiges Video mit Gipfelszenen aus den vergangenen 16 Jahren gezeigt. Zudem bekam Merkel den Angaben zufolge von Michel zur Erinnerung eine Skulptur des Europagebäudes überreicht.

    Wenn SPD, Grüne und FDP ihren am Donnerstag vereinbarten Zeitplan für die Koalitionsverhandlungen einhalten, wird Olaf Scholz beim nächsten EU-Gipfel am 16. und 17. Dezember Merkels Platz einnehmen.

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