Terrortat bei Paris: Festnahmen im Umfeld des Verdächtigen
Nach dem mutmasslich rassistisch motivierten Schussangriff in der Region Paris sind drei weitere Personen aus dem Umfeld des Verdächtigen festgenommen worden.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei Schüssen aus einem Auto starb ein Mensch, fünf weitere wurden verletzt.
- Die Polizei verlängerte das Gewahrsam des Verdächtigen und prüft seine Blutprobe.
- Macron verurteilte den Angriff als «rassistischen Terroranschlag».
Nach dem Schussangriff in der Region Paris sind drei weitere Personen aus dem familiären und freundschaftlichen Umfeld des Verdächtigen festgenommen worden. Das teilte die ermittelnde Anti-Terrorstaatsanwaltschaft in Paris mit. Die Massnahmen seien in der Nacht und am gestrigen Abend angeordnet worden. Am Freitag kam bereits eine Person aus dem engeren Umfeld des Verdächtigen in Gewahrsam.
Nähere Informationen zu den Festgenommenen wollte die Behörde auf Anfrage zunächst nicht mitteilen. Französische Medienberichte, dass sich die Mutter des 39-jährigen Verdächtigen unter den Festgenommenen befinde, bestätigte sie nicht.
Das Polizeigewahrsam des Hauptverdächtigen sei am Morgen nach einer ersten Vernehmung verlängert worden, hiess es weiter. Sein Gesundheitszustand sei als vereinbar mit dieser Massnahme eingestuft worden. Es laufe eine Blutuntersuchung, um seine «toxikologische Belastung» zu bestimmen.
Ein Mann hatte am Freitag in den Gemeinden Trappes und La Verrière aus einem Auto heraus auf offener Strasse mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, fünf weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen. Präsident Emmanuel Macron verurteilte den Vorfall als «rassistischen Terroranschlag».










