In Frankreich hat sich der Ferienverkehr landesweit auf mehr als 800 Kilometern gestaut. Insbesondere auf dem Weg in den Süden war Geduld gefragt.
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Stau auf der Autobahn in der Nähe der südostfranzösischen Stadt Valence. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/AP/PATRICK GARDIN
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Samstag hat sich der Ferienverkehr in Frankreich auf mehr als 800 Kilometern gestaut.
  • Insbesondere auf den Strassen in den Süden des Landes war Geduld gefragt.

Der Ferienverkehr hat am Samstag in Frankreich zu Gedränge vor allem auf Autobahnen in Richtung Mittelmeer und Atlantikküste geführt. Um die Mittagszeit stauten sich die Autos landesweit auf mehr als 800 Kilometern, wie die zuständige Behörde bekanntgab.

Auf der Autobahn 7, die durch das Rhône-Tal nach Süden führt, war Geduld gefragt: Nach Angaben des Betreibers Vinci mussten Autofahrer für die Fahrt von Lyon nach Orange statt zeitweise über fünf Stunden einplanen. Normalerweise dauert die Fahrt nur gut eineinhalb Stunden.

«Le grand chassé-croisé»

Am Wochenende zum Wechsel zwischen Juli und August ist in Frankreich traditionell viel los auf den grossen Verkehrsachsen. Denn dann brechen zeitgleich viele Urlauber an die Ferienorte im Süden des Landes auf. Andere kehren nach ihrem Urlaub zurück nach Hause.

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Ein Mann joggt an einem französischen Strand vorbei. - sda - Keystone/AP/Bob Edme

Die Franzosen haben sogar einen Spitznamen für dieses Phänomen: «le grand chassé-croisé» (etwa: das grosse Kommen und Gehen). Allerdings wurde diesmal am Samstagmittag etwas weniger Stau registriert als am letzten Juli-Samstag des Vorjahres. Damals stockte der Verkehr zum Höhepunkt auf mehr als 1000 Kilometern.

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