Vor rund einem Jahr sind mindestens 27 Flüchtende im Ärmelkanal ertrunken. Nun hat die britische Polizei einen Verdächtigen festgenommen.
Calais
Ein Schlauchboot mit Flüchtlingen im Ärmelkanal. (Symbolbild) - MARINE NATIONALE/AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einem Jahr ertranken mindestens 27 Menschen durch das Kentern eines Flüchtlingsbootes.
  • Nun wurde ein tatverdächtiger Brite festgenommen.
  • Er soll zu einer Bande von Menschenschmugglern gehören.

Vor rund einem Jahr starben rund 27 Menschen beim Kentern eines Flüchtlingsboots im Ärmelkanal. Nun hat die britische Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der 32-Jährige wurde am Dienstag in der westenglischen Stadt Cheltenham gefasst, wie die Polizei mitteilte. Er soll zu einer Bande von Menschenschmugglern gehören.

Der Mann soll an diesem Mittwoch vor Gericht in London erscheinen, wo über die Auslieferung an Frankreich entschieden wird. Ihm wird fahrlässige Tötung zur Last gelegt.

Die Katastrophe am 24. November vergangenen Jahres haben nur zwei Insassen überlebt. Vier werden bis heute vermisst.

Einem Zwischenbericht der britischen Behörden zufolge hatte das Schlauchboot kurz vor dem Kentern britische Gewässer erreicht. Es gibt Hinweise auf Versagen der Küstenwache.

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