Shell

Shell bestätigt Schäden an Gasaufbereitung durch iranischen Angriff

Keystone-SDA
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Grossbritannien,

Beim iranischen Angriff auf Katar ist eine Anlage des Öl- und Gaskonzerns Shell getroffen worden. Die Gasaufbereitungsanlage «Pearl» wurde bei dem iranischen Angriff auf Ras Laffan am Mittwoch beschädigt, wie Shell mitteilte. Das auf der Anlage befindliche Personal befinde sich in Sicherheit und sei wohlauf.

Shell-Tankstelle
Shell-Tankstelle - AFP/Archiv

Infolge des Angriffs brach nach Angaben von Shell ein Brand an dem Standort aus, der inzwischen gelöscht wurde. Die Anlage befinde sich in einem sicheren Zustand. Das Ausmass des Schadens muss noch ermittelt werden. Einer Mitteilung von Qatar-Energy zufolge gab es erhebliche Schäden. Shell betreibt die Anlage zusammen mit dem staatlich-katarischen Konzern.

Gas-to-Liquid ist ein Verfahren zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Dabei wird Gas in hochwertige flüssige Produkte umgewandelt. Täglich werden dort bis zu 1,6 Milliarden Kubikfuss Erdgas umgewandelt in 140.000 Barrel Flüssigprodukte wie Diesel, Kerosin und Basisöle. Die Anlage ist Shell zufolge die grösste weltweit. Die Produktion von Flüssiggas (LNG) an dem Standort hatte Shell bereits Anfang März heruntergefahren.

Der Iran hatte in den vergangenen Tagen die Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Region intensiviert. Sie werden als Vergeltung interpretiert, nachdem Israel zuvor das iranische Gasfeld South-Pars angegriffen hatte.

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Kommentare

User #9916 (nicht angemeldet)

Der iran hat also nicht Katar angegriffen, sondern den Westen.

User #4301 (nicht angemeldet)

Und was ist mit dem Israelischen Angriff auf die grösste Natural Gas Anlage der Welt??? Kein Thema?

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