Die erste grosse Hitzewelle in diesem Jahr bringt erhöhte Unwettergefahr mit schweren Gewittern mit sich. Auch orkanartige Böen und sogar Hagel sind möglich.
In einem Waldstück bei Jüterbog (Brandenburg) bekämpfen Feuerwehrleute einen Waldbrand. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
In einem Waldstück bei Jüterbog (Brandenburg) bekämpfen Feuerwehrleute einen Waldbrand. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Starke bis extreme Wärmebelastung und eine erhöhte Waldbrandgefahr sieht der Deutsche Wetterdienst (DWD) dieser Tage für grosse Teile Deutschlands.

Zudem müssen sich die Menschen auf Unwetter einstellen, wie der DWD mit Sitz in Offenbach am Samstag mitteilte.

In der Nacht zum Sonntag breitet sich demnach bis Mitternacht im Westen und Nordwesten ein grösseres Gewittergebiet mit erhöhter Unwettergefahr aus. Es kann staffelartige Gewitter mit schwerem Sturm oder orkanartigen Böen geben, die bis zu 100 Stundenkilometern erreichen. Binnen kurzer Zeit kann es zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter regnen. Die Meteorologen rechnen zudem mit grösserem Hagel. Die Tiefstwerte liegen in der Nacht bei 22 bis 15 Grad, im Nordwesten bei 15 bis 12 Grad.

Auch am Sonntag müssen sich die Menschen auf Unwetter einstellen. Am Nachmittag kann es zunehmend schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, grossem Hagel und eventuell Orkanböen geben. Im Nordwesten sowie zwischen Vorpommern und Ostsachsen ist die Gewittergefahr laut DWD geringer. Es wird schwülheiss bei Höchstwerten von 27 bis 37 Grad, an der Nordseeküste etwas kühler. 

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