EU‑Industriekommissar fordert «Made in Europe»-Strategie

Maja Bojic
Maja Bojic

Belgien,

Der EU‑Industriekommissar Stéphane Séjourné fordert eine «Made in Europe»-Strategie zum Schutz und zur Stärkung der europäischen Industrie.

Stéphane Séjourné
EU‑Industriekommissar Stéphane Séjourné setzt sich für eine «Made in Europe»-Strategie ein, um die europäische Industrie zu schützen und zu stärken. (Archivbild) - keystone

Der EU‑Industriekommissar Stéphane Séjourné fordert eine «Made in Europe»-Strategie zum Schutz und zur Stärkung der Industrie innerhalb der Union. Der Aufruf steht laut «Reuters» im Kontext wachsender internationaler Konkurrenz, besonders aus China und den USA.

In einem in mehreren europaweiten Zeitungen veröffentlichten Gastbeitrag plädiert Séjourné für eine industriepolitische Ausrichtung, die europäische Unternehmen bevorzugt. Er warnt laut «The Daily Star» davor, Europas Wirtschaft ohne klar definierte Industriepolitik zum «Spielfeld für Wettbewerber» werden zu lassen.

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Ein zentrales Element der Forderung ist die Schaffung einer echten europäischen Präferenz in strategisch wichtigen Sektoren. Diese Präferenz solle greifen, «wann immer öffentliche europäische Gelder eingesetzt werden», betonte Séjourné laut «Reuters».

Hintergrund zur Initiative «Made in Europe»

Oberflächlich ähnlich motivierte Massnahmen sind laut «Euronews» im Entstehen: Die Europäische Kommission ruft die Schwerindustrie auf, eine «Made in Europe»-Fertigung zu unterstützen und in anstehende Gesetzgebungsvorhaben einzubringen.

Parallel signalisiert eine von Mitgliedstaaten initiierte «Buy European»-Praxis, dass bestimmte öffentliche Aufträge bevorzugt an europäische Produkte gehen sollen. Diese Initiative wurde laut «Euronews» jedoch auf 2026 verschoben, wegen interner Differenzen innerhalb der EU.

Wirtschaftliche Akteure ausserhalb der EU, etwa aus der Türkei, warnen vor möglicher Ausgrenzung aus europäischen Beschaffungsmärkten. Andere Stimmen betonen laut «Turkish Minute» die Notwendigkeit einer inklusiven regionalen Zusammenarbeit.

«Made in Europe»: Strategie stärkt Kooperation

Zudem fordern sie eine stärkere Kooperation innerhalb Europas, um wirtschaftliche Interessen zu sichern. Zusammen mit der «Made in Europe»-Strategie sollen laut «Bundeskanzleramt Österreich» auch Massnahmen wie Dekarbonisierung umgesetzt werden.

EU Flagge
Ein zentrales Element der Forderung ist die Schaffung einer echten europäischen Präferenz in strategisch wichtigen Sektoren. (Symbolbild) - keystone

Darüber hinaus sind nachhaltige Arbeitsplätze und ein resilienter Binnenmarkt vorgesehen, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

EU‑Industriekommissar Séjourné hebt laut «The Daily Star» hervor, dass klare strategische Prioritäten erforderlich sind. Diese Prioritäten sollen Produktion, Arbeitsplätze und öffentliche Mittel im Einklang fördern.

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Kommentare

User #4170 (nicht angemeldet)

Made in Europe ist wohl nicht mehr zu retten. Dank der mega teuren Klimapolitik, welche viel kostet und global gar nichts bringt. Hehehe. LOL.

User #3310 (nicht angemeldet)

Erst machen sie mit ihrer aggressiven Russlandpolitik die Energie unbezahlbar und jetzt wollen sie abgewanderte "Schwerindustrie" zurück, die genau auf billige Energie angewiesen ist? Au weia! Dümmer geht es nicht mehr.

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