EU

    Bericht zeichnet düsteres Bild von Wirtschaftslage in der EU

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Ein neuer Expertenbericht der EU blickt düster auf die Wettbewerbsfähigkeit Europas. «Infolge des Drucks von aussen und der internen Hindernisse schwindet die industrielle Basis Europas, was zum Verlust von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe und zur Schliessung von Fabriken führt. Es besteht dringender Handlungsbedarf sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene», heisst es in der Analyse der EU-Kommission.

    EU-Flagge
    EU-Flagge in Brüssel. (Symbolbild) - AFP/Archiv

    Im Binnenmarkt müssten Hindernisse beseitigt werden: Etwa abweichende Regeln in einzelnen Mitgliedstaaten, Lieferbeschränkungen oder die zeitaufwendigen Verfahren zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen über Staatsgrenzen hinweg.

    Als Alarmsignal ist der nachlassende Anteil des Handels zwischen Mitgliedsstaaten zu sehen: Der Anteil am EU-Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist von 23,5 Prozent (2023) auf 22,0 Prozent (2024) abgefallen. Gleichzeitig dauerte es zuletzt 4 Jahre (2024) statt 3,2 Jahre (2023), EU-weite Standards für Güter auszuarbeiten.

    Private Investitionen machen nur noch 17,6 Prozent (2024) des BIP in der EU aus (2023: 18,6 Prozent), während die öffentlichen Investitionen (2024: 3,7 Prozent) stabil sind. Der Bericht führt die schwache Investitionsdynamik auf eine allgemeine Unsicherheit über das wirtschaftliche Umfeld und einen Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit zurück.

    Die EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit zu einem ihrer Hauptthemen für die Mandatsperiode bis 2029 gemacht. Sie will in den nächsten Monaten verschiedene Projekte vorstellen. Dazu gehört eine neue europäische Rechtsform («EU Inc.»), die für Unternehmen länderübergreifende Aktivitäten einfacher machen soll. Am 12. Februar werden sich die Staats- und Regierungschefs bei einem EU-Sondergipfel zum Thema Wettbewerbsfähigkeit austauschen.

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    Kommentare

    User #3591 (nicht angemeldet)

    Schon wieder ein Artikel der bestätigt: Nein zu den Vertragsabstimmungen, je länger je mehr.

    User #3971 (nicht angemeldet)

    Die Operation Libero findets nicht so tragisch.

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