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    EU-Kommission eröffnet Verfahren gegen Tech-Giganten

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Die Europäische Union geht gegen Apple, Meta und Alphabet vor. Es wird geprüft, ob sie gegen neue Regeln verstossen haben.

    Apple iPhone Frau
    Das preisgekrönte Strategiespiel wird damit erstmals auf mobilen Geräten von Apple verfügbar sein. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehreren Tech-Riesen droht in Europa Ungemach.
    • Die EU-Kommission eröffnet ein Verfahren gegen Apple, Meta und Alphabet.

    Es soll geprüft werden, ob die Konzerne gegen neue EU-Regeln verstossen haben, wie die Kommission am Montag mitteilte.

    So müssten die Plattformen die Zustimmung der Nutzer einholen, wenn sie deren personenbezogene Daten über verschiedene zentrale Plattformdienste hinweg kombinieren wollten. Die Kommission ist besorgt, dass Meta dies nicht ausreichend einhält.

    Gesetz über digitale Märkte gilt seit März

    Ausserdem müssen die Online-Riesen App-Entwicklern ermöglichen, die Verbraucher auf Angebote ausserhalb der eigenen App Stores zu lenken – und zwar kostenlos. Die Brüsseler Behörde hat Zweifel, ob Alphabet und Apple dies in vollem Umfang einhalten. Ihnen wird vorgeworfen, die Möglichkeiten der Entwickler einzuschränken, indem sie verschiedene Gebühren auferlegen.

    Die Kommission will zudem überprüfen, ob Nutzer von Apple-Geräten die Möglichkeit haben, ihre Standardeinstellungen einfach zu ändern und so etwa einen anderen Browser oder eine andere Suchmaschine nutzen können.

    Finden Sie es gut, dass die EU gegenüber den Tech-Unternehmen strenger auftritt?

    Seit Anfang März müssen sich Firmen an das Gesetz über digitale Märkte (DMA) halten. Es soll für mehr Wettbewerb bei digitalen Diensten und bessere Chancen für neue Rivalen sorgen. Die Grundannahme dabei ist, manche grosse Plattformbetreiber seien so mächtig geworden, dass sie ihre Marktposition zementieren könnten.

    Der DMA soll dies mit Regeln für die sogenannten Gatekeeper (Torwächter) aufbrechen. Die Kommission machte bisher 22 Gatekeeper-Dienste von sechs Unternehmen aus. Darunter sind die US-Schwergewichte Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta.

    Die Kommission will das am Montag eröffnete Verfahren innerhalb eines Jahres abschliessen. Je nach Ergebnis der Untersuchung müssen die betroffenen Firmen Massnahmen ergreifen, um Bedenken der Behörde auszuräumen. Wer sich nicht an das Gesetz hält, kann mit einer Geldstrafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes belangt werden. Bei Wiederholungstätern sind 20 Prozent möglich.

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