Emmanuel Macron

    Emmanuel Macron wird für Ausziehen von Luxus-Uhr kritisiert

    Aglaja Bohm
    Aglaja Bohm

    Frankreich,

    Proteste gegen die Rentenreform von Emmanuel Macron dominieren in Frankreich. Jetzt gerät der Präsident wieder in die Kritik – aber nicht wegen seiner Politik.

    Emmanuel Macron
    Der französische Präsident steht in der Kritik – aber nicht wegen seiner Politik. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der französische Präsident wird für das Abnehmen seiner Uhr kritisiert.
    • Während eines Interviews verursachte das Accessoire am Handgelenk stetig Geräusche.
    • Es wird heftig über den Preis der Luxusuhr spekuliert.

    Emmanuel Macron wird in diesen Tagen häufig kritisiert, sein Land geht in Protesten unter. Und dem französischen Präsidenten passiert der nächste Fauxpas.

    Bei einem Fernsehinterview verursacht seine Uhr am Handgelenk Geräusche, wenn sie auf dem Tisch aufschlägt. Um das zu verhindert, nimmt Macron die Hände unter den Tisch und entfernt die Uhr. Danach ist sie verschwunden.

    Seine politischen Gegner rügen ihn dafür, auf Social Media lässt der Shitstorm nicht auf sich warten. Clémence Guetté der linken Partei und Opposition bezeichnet ihn als «Witz». Der Präsident behaupte, Mindestlohnempfänger hätten beispiellose Kaufkraft und «legt seine hübsche Luxusuhr ab».

    Laut Palast kostet Uhr von Emmanuel Macron 2400 Euro

    Dabei ist unklar, wie viel die Uhr wirklich kostet. Einige Social-Media-Nutzer behaupten, sie koste 80'000 Euro. Die Angabe des Élysée-Palast gegenüber dem «L'Independant» sind andere: «Im Gegensatz zu dem, was in sozialen Netzwerken behauptet wird, kostet diese Uhr offensichtlich nicht 80'000 Euro.»

    Der Preis sei öffentlich und Bell & Ross sei ein Hersteller, der Partnerschaften mit vielen Institutionen unterhalte. Darunter der Armee und der Personenschutzgruppe des Präsidenten. Vergleichbare Modelle ohne persönliche Gravur – jene von Macron trägt das Präsidentschaftswappen – kosten rund 2400 Euro.

    Macron selbst bezeichnet sich als «Herr der Uhren», weil er das Tempo der französischen Politik vorgibt. Von seinen politischen Gegnern wird er dafür kritisiert, dass er Politik für die Reichen mache.

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