Elon Musk geht gegen ZDF-Bericht zu Belfast-Krawallen vor
Der Tech-Unternehmer Elon Musk geht juristisch gegen einen Beitrag des ZDF über ihn vor.

Er habe den öffentlich-rechtlichen deutschen Sender für seinen Mandanten wegen eines Berichts über Ausschreitungen in Belfast abgemahnt und fordere die Abgabe einer Unterlassungserklärung, bestätigte Anwalt Joachim Steinhöfel der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zuvor hatte die «Welt» über das Schreiben berichtet. Demzufolge sei die Behauptung, Musk habe zu einer «Jagd auf Migranten durch einen rassistischen Mob» aufgerufen, offensichtlich unwahr.
Hintergrund ist eine Folge von «ZDF heute live» vom 12. Juni. Thema der Sendung waren die gewalttätigen Krawalle in Belfast, nachdem ein Flüchtling aus dem Sudan Anfang der Woche für einen Messerangriff wegen versuchten Mordes angeklagt worden war. In der Anmoderation heisst es, dass ein rassistischer Mob Jagd auf Migranten mache. «Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk.»
Das ZDF hat inzwischen einen Disclaimer neben das Video gestellt. Darin heisst es, dass die Formulierung «unpräzise und deshalb missverständlich» sei. Der britische Rechtsextreme Tommy Robinson habe nach dem Messerangriff in Belfast zu Protesten aufgerufen. «Der Post wurde von Elon Musk geteilt.»














