Durchsuchung bei Schatzsucher fördert römische Münzen zu Tage

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Deutschland,

Bei einer Razzia gegen einen mutmasslich illegal aktiven Schatzsucher haben Polizisten etliche archäologisch bedeutende Funde beschlagnahmt.

Polizei Razzia
Blaulicht der Polizei auf einem Dienstfahrzeug. (Symbolbild) - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Polizisten fanden bei einer Razzia etliche archäologisch bedeutende Funde.
  • Unter anderem wurden römische Münzen und sogenannte Gewandschliessen gefunden.
  • Gegen den Mann wird nun wegen Verstössen gegen das Denkmalschutzgesetz ermittelt.

Bei einer Razzia gegen einen mutmasslich illegal aktiven Schatzsucher haben Polizisten in Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg etliche archäologisch bedeutende Funde beschlagnahmt.

Darunter seien unter anderem römische Münzen und sogenannte Gewandschliessen aus der Zeit der Völkerwanderung. Bei dem Verdächtigen handelt es sich demnach um einen 55-jährigen Mann aus Baden-Württemberg.

Er war laut Polizei aufgefallen, als er mit einem Metalldetektor auf einem Feld in der Nähe des bekannten Wikingermuseums Haithabu in Schleswig-Holstein gesichtet wurde. Ermittlungen führten dann zu dem 55-Jährigen aus Baden-Württemberg, der beruflich häufiger in dem nördlichsten Bundesland unterwegs ist. Eine Genehmigung der Archäologischen Landesamts für Metalldektorsuchen hatte er nicht.

Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Verstössen gegen das Denkmalschutzgesetz ermittelt. Die Auswertung der bei ihm beschlagnahmten Fundstücke laufe noch, hiess es.

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