Millionen-Raub: Diebe klauen Diamantcollier aus Wiener Museum

    Keystone-SDA
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    Österreich,

    Zwei Männer stehlen während der Öffnungszeit ein königliches Diamantcollier. Das Schmuckstück brachte 2015 rund 4,3 Millionen Dollar ein.

    Collier
    Das Collier mit 673 Diamanten war Teil der Schau «Glanzstücke». - Landespolizeidirektion Wien

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Unbekannte stahlen im Wiener MAK ein wertvolles Diamantcollier.
    • Sie schlugen während der Besucherzeit eine Glasvitrine ein und flohen.
    • Das Schmuckstück stammt von Van Cleef & Arpels und hat über 200 Karat.

    Eine Juwelenausstellung in einem Museum in Wien ist zum Ziel eines Diebstahls geworden.

    Wie die Polizei mitteilte, schlugen zwei bislang unbekannte Männer eine Glasvitrine ein und entnahmen ein Ausstellungsstück. Die Polizei gab vorerst keine weiteren Details bekannt.

    Diebe stehlen wertvolles Diamantcollier

    In einem Wiener Museum ist ein wertvolles Diamantcollier gestohlen worden. Die Polizei veröffentliche ein Bild des Schmuckstücks, das vom Pariser Luxusjuwelier Van Cleef & Arpels stammt.

    Das Museum für angewandte Kunst (MAK) gab keine Details bekannt, doch auf der Website des Museums finden sich Informationen zu dem Stück: Demnach handelt es sich wohl um einen königlichen Halsschmuck mit 673 Diamanten und mehr als 200 Karat.

    Das MAK bestätigte in einer knappen Mitteilung nur, dass es im Rahmen der Schmuckausstellung zu einem Diebstahl gekommen sei.

    Dabei seien keine Personen zu Schaden gekommen. Zu den laufenden Ermittlungen würden keine Auskünfte gegeben, hiess es.

    Collier gehörte einst Ägyptens Königin

    Im Rahmen der Ausstellung «Glanzstücke» zeigt das MAK seit Anfang Juni mehr als 300 Objekte aus der Sammlung Van Cleef & Arpels.

    Ein Foto der Schau auf der MAK-Website zeigt das von der Polizei publizierte Schmuckstück hinter einer Glaswand. Aus der Beschriftung geht hervor, dass das Collier einst der Königin Nasli von Ägypten gehörte.

    Sollten Museen bei besonders wertvollen Ausstellungsstücken strengere Sicherheitskontrollen einführen?

    Sie trug es demnach im Jahr 1939 zur Hochzeit zwischen ihrer Tochter Fausia und dem damaligen iranischen Kronprinzen Mohammad Reza Palavi, der wenig später zum Schah wurde.

    Das prachtvolle Stück erzielte im Jahr 2015 bei einer Versteigerung in New York knapp 4,3 Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro), wie aus der Datenbank des Auktionshauses Sotheby's hervorgeht.

    Täter fliehen während Besucherzeit

    Wie die Polizei mitteilte, schlugen zwei bislang unbekannte Männer während der Besucherzeit eine Vitrine ein und entnahmen das Ausstellungsstück. Die Täter flohen demnach mit der Beute.

    Auf Fahndungsfotos waren zwei unauffällige, dunkel gekleidete Verdächtige im Museum zu sehen. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten liefen auf Hochtouren, hiess es. Vor und in dem Museum waren am Abend Polizeibeamte zu sehen.

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    Kommentare

    User #3863 (nicht angemeldet)

    Also Röbi, darum bist du also in Wien.

    User #5201 (nicht angemeldet)

    Das nach dem EInschlagen der Vitrinen alle Ausgänge mit Gitter innert Sekunden versperrt werden, gibt es wohl nur im Film. In der Realitäts schlägst du mitten im Tag die scheiben ein, kein Alarm und spazierts gemütlich raus. Toll diese Sicherheit. LOL

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