Tausende Studierende gehen in Österreich auf die Strasse
Tausende Studierende sind in Wien aus Protest gegen den neuen Hochschuletat auf die Strasse gegangen. Sie folgten einem Aufruf der Österreichischen Hochschüler_innenschaft (ÖH) und forderten bei einer Demonstration in der Innenstadt eine nachträgliche Erhöhung des Uni-Budgets. Die Regierung schliesst das bisher aus.

Laut Beschluss der Regierung aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos bekommen die 23 öffentlichen Universitäten in den Jahren 2028 bis 2030 in etwa wie bisher 16 Milliarden Euro. Zur Abdeckung der Inflation wären laut Angaben der Universitätenkonferenz aber 18 Milliarden Euro nötig.
Rektorinnen und Rektoren sehen als mögliche Reaktion den Abbau jeder zehnten Stelle und haben vor Einschnitten in Lehre, Forschung und bei der medizinischen Versorgung an den Uni-Kliniken gewarnt. Die faktische Kürzung werde vor allem den wissenschaftlichen Nachwuchs treffen, der oft nur befristete Verträge habe, hiess es.









