Bereits seit November sind Kneipen geschlossen, Restaurants dürfen nur Speisen zum Mitnehmen verkaufen. Das bleibt vorerst auch so. Die Branche fordert daher erneute finanzielle Hilfen.
Gestapelte Tische und Stühle im Aussengastronomiebereich eines Restaurants in Hannover. Foto: Moritz Frankenberg/dpa
Gestapelte Tische und Stühle im Aussengastronomiebereich eines Restaurants in Hannover. Foto: Moritz Frankenberg/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern hat der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga erneut finanzielle Hilfen für die betroffenen Gastronomen gefordert.

«Spätestens am 12. April muss die Politik liefern», teilte Dehoga-Präsident Guido Zöllick mit.

«Insbesondere erwarten wir, dass dann auch für das Gastgewerbe ein konkreter Fahrplan für die Wiedereröffnung vorgelegt wird.» Ergänzende Hilfsinstrumente, die in dem Beschluss erwähnt würden, müssten noch vor Ostern in konkrete Hilfszusagen münden. Die dritte Auflage der Überbrückungshilfe sei in der «jetzigen Form» nicht ausreichend. «Die durch die staatlichen Versäumnisse entstandenen Schäden müssen schnell und umfassend erstattet werden.»

Bund und Länder hatten sich unter anderem auf eine Verlängerung der derzeitigen Beschränkungen bis zum 18. April geeinigt. Am 12. April will die Runde erneut zusammenkommen, um über die nächsten Schritte zu beraten. Bereits seit November sind Kneipen geschlossen, und Restaurants dürfen nur noch Speisen zum Mitnehmen verkaufen.

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