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    Dänemark will Zustimmung zum Geschlechtsverkehr im Gesetz verankern

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    Dänemark will gegen Vergewaltigungen vorgehen. Es soll ein Gesetz verankert werden, welches besagt, dass eine Zustimmung zum Geschlechtsverkehr notwendig ist.

    Pärchen
    Ein Pärchen küsst sich. Der Lockdown aufgrund des Coronavirus hat viele Paare zusammengeschweisst. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dänemark will die Einführung eines neues Vergewaltigungsgesetzes.
    • Beide Partner sollen dem Geschlechtsverkehr zustimmen müssen.
    • Das Ziel ist es das gesellschaftliche Verständnis von Vergewaltigung zu ändern.

    Nach Schweden will auch Dänemark ein neues Vergewaltigungsgesetz einführen. Einer Mitteilung vom Dienstag zufolge setzt sich die Regierung dafür ein, dass in Zukunft beide Partner dem Geschlechtsverkehr zustimmen müssen. Sonst gelte es als eine Vergewaltigung. Bislang muss nach dänischem Recht ein Opfer ausdrücklich Nein gesagt haben.

    Nach Informationen der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau kann die Zustimmung durch Worte oder Handlungen wie Küsse, Berührungen oder Geräusche ausgedrückt werden. «Wir müssen das gesellschaftliche Verständnis von Vergewaltigung ändern, und eine neue einwilligungsbasierte Vergewaltigungsbestimmung ist ein Meilenstein in diesen Bemühungen.» Dies sagte Justizminister Nick Hækkerup laut der Mitteilung. Der Gesetzesvorschlag soll im Oktober ins Parlament eingebracht werden.

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