Am Mittwochabend haben die 76. Festspiele in Bregenz begonnen. Dabei war die Zukunft von Kunst und Kultur ein grosses Thema.
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Die 76. Bregenzer Festspiele haben begonnen. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die 76. Bregenzer Festspiele haben am Mittwochabend begonnen.
  • Dabei wurde die Erhaltung von Kunst- und Kulturevents thematisiert.
  • Zum Auftakt wurde die Premiere von Giacomo Puccinis «Madame Butterfly» performt.

Das Streben nach Fundraising und privatem Sponsoring für Kultur-Events sieht der Präsident der Bregenzer Festspiele, Hans-Peter Metzler, kritisch. «Auf Biegen und Brechen Geld zu beschaffen», sei ein zweischneidiges Schwert, sagte Metzler am Mittwoch in Bregenz bei der Eröffnung.

Es sei vielmehr eine zentrale Aufgabe des demokratischen Staates, «Kunst und Kultur in ihrer Freiheit zu schützen und zu sichern». Es sollte aber ebenso die Bildung grundsätzlich und bewusst gefördert werden».

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Eine Aufführung bei den Festspielen in Bregenz. - keystone

Nach Überzeugung der österreichischen Staatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) kann die Kunst helfen, scheinbare Unausweichlichkeit zu überwinden. Frauenfiguren aus den diesjährigen Festspiel-Produktionen zeigten, wie tiefste Emotionen zu übermenschlichem Handeln motivieren könnten. Die Stücke forderten die Zuschauer auf, über sich selbst zu reflektieren. «Es ist diese Kraft, die der Kunst eigen ist», so die für Kunst zuständige Staatssekretärin.

Bregenz: Zu Beginn der Festspiele bereits 90 Prozent der Tickets vergeben

Bis 21. August stehen bei den 76. Bregenzer Festspielen rund 80 Veranstaltungen auf dem Programm, für die 220 000 Karten aufgelegt wurden. Rund 90 Prozent der Tickets waren zu Festspiel-Beginn bereits gebucht.

Zum künstlerischen Auftakt des Festivals war am Mittwochabend die Premiere von Giacomo Puccinis «Madame Butterfly» auf der Seebühne geplant.

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