Patientin zündet sich Zigi im Spital an – Explosion!
Eine Patientin zündete sich in einem österreichischen Spital eine Zigarette an und löste eine Explosion aus. Sie erlitt dabei Brandverletzungen.

Das Wichtigste in Kürze
- Eine Raucherin löste in einem Spital in Österreich eine Explosion aus.
- Sie erlitt dabei Brandverletzungen und musste in ein anderes Krankenhaus verlegt werden.
- Bei einem ähnlichen Vorfall starben vor drei Jahren drei Patienten.
Schreckmoment im Spital der Barmherzigen Brüder in der österreichischen Stadt Graz: Um 2.30 Uhr kam es zu einer lauten Explosion.
Verursacht wurde diese von einer 73-jährigen Patientin, wie die «Kronen-Zeitung» berichtet. Die Seniorin wollte eine Zigarette rauchen – trotz striktem Verbot und ihrer Sauerstoffbrille.
Die Patientin erlitt bei der Explosion Brandverletzungen. Für deren Behandlung wurde sie in ein anderes Spital verlegt.
Immerhin breitete sich der Brand nicht über das betroffene Zimmer hinweg aus. Verletzt wurden keine weiteren Personen.
Gegenüber der «Kronen-Zeitung» sagt Christian Walch, stellvertretender ärztlicher Leiter: «Ich habe kein Verständnis dafür, dass hier Patienten und Mitarbeitende gefährdet werden.» Denn diese habe die Patientin in «erhebliche Gefahr» gebracht. Er betont, dass das Rauchen in Spitälern ausdrücklich verboten sei.
Der Vorfall in der Klinik in Graz ist kein Einzelfall. Vor drei Jahren löste ein Raucher, der mit Sauerstoff versorgt wurde, in einem Spital in Mödling einen Brand aus. Damals starben drei Patienten.



















