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BMW verkauft Autos bald nur noch über die Konzernzentrale

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Deutschland,

BMW-Käufer können künftig wohl kaum noch auf Rabatte hoffen. Denn der Autobauer aus München ändert seine Verkaufsstrategie. Die Konzernzentrale will den Kaufabschluss nun selbst in die Hand nehmen.

Um deutschlandweit einheitliche Preise für seine Neufahrzeuge durchsetzen, will BMW den Kaufvertrag mit den Kunden künftig selbst abschliessen.
Um deutschlandweit einheitliche Preise für seine Neufahrzeuge durchsetzen, will BMW den Kaufvertrag mit den Kunden künftig selbst abschliessen. - Sven Hoppe/dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • BMW-Händler können Autokäufern bald keine Rabatte mehr geben - der Konzern will den Kaufvertrag mit den Kunden künftig selbst abschliessen.

Vertriebsvorstand Pieter Nota sagte der «Automobilwoche»: «Wir werden 2024 mit der Marke Mini in Europa starten und 2026 ein Agenturmodell für alle BMW-Modelle einführen.»

Damit tritt der Händler nur noch als Vermittler und Kundenberater im Auftrag von BMW auf. Der Konzern kann so deutschlandweit einheitliche Preise für seine Neufahrzeuge durchsetzen.

Für jedes verkaufte Fahrzeug werde BMW dem Händler eine Provision zahlen, sagte Nota: «Das gilt sowohl für das Auto, das ein Stammkunde bei seinem Händler kauft, als auch für Fahrzeuge, die Kunden komplett online kaufen. In diesen Fällen müssen sie einen Agenten auswählen, der das Fahrzeug ausliefert. Die Provision bleibt in beiden Fällen erhalten.»

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