Omikron macht auch vor Mallorca nicht halt. Auf der spanischen Party-Insel wurde der erste Fall der neuen Virus-Mutation bestätigt.
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Zwei Männer gehen am Strand von Arenal über den Sand. Foto: Clara Margais/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Reisende aus Südafrika machte einen Zwischenhalt auf Mallorca.
  • Nun wurde sie positiv auf die neue Corona-Mutation Omikron getestet.

Auch auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca ist ein erster Fall der neuen Virusvariante Omikron nachgewiesen worden. Die Mutation des Coronavirus sei bei einer 20-jährigen Schweizerin festgestellt worden. Diese sei von Südafrika über Frankfurt am Main auf die Insel gereist, berichtete die «Mallorca-Zeitung» am Donnerstag.

In Deutschland sei ein Corona-Test der vollständig geimpften Reisenden noch negativ ausgefallen. Bei einem weiteren Test auf Mallorca war er dann aber positiv.

Mit ihrem Begleiter, dessen Test negativ gewesen sei, müsse die Frau nun zwei Wochen in Quarantäne. Auf dem spanischen Festland waren schon in den vergangenen Tagen mehrere Omikron-Fälle registriert worden.

Baldige Einführung eines Corona-Passes?

Die Corona-Zahlen sind in Mallorca wie im Rest des Landes mit einer Impfquote von fast 80 Prozent angestiegen. Jedoch nicht so stark wie etwa in der Schweiz. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf der Insel derzeit bei 140.

Auf Mallorca soll nach dem Willen der Regionalregierung künftig die Vorlage eines Corona-Passes (3G-Regel) Pflicht werden. Dieser wäre notwendig beim Betreten von Kneipen, Restaurants, Fitnessstudios und anderen Innenräumen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen. Eine Entscheidung der Justiz zu dem Vorhaben stand aber noch aus.

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