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    Bergbahn-Arbeiter finden toten Touri in Gondel

    Simon Binz
    Simon Binz

    Frankreich,

    Ein Routinehalt an einer französischen Bergstation endet in einem Albtraum: In einer Gondel wird ein lebloser Mann entdeckt.

    Gondel Skigebiet
    Eine Gondel. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im französischen Val Cenis wurde ein 53-jähriger Mann tot in einer Gondel entdeckt.
    • Der Tourist soll während der Fahrt einen Herzstillstand erlitten haben.
    • Rettungskräfte konnten ihn trotz Defibrillator nicht mehr beleben.

    Mitarbeiter eines Skigebiets in Frankreich haben in einer Gondel einen toten Touristen gefunden. Der Vorfall ereignete sich im Skigebiet Val Cenis im Département Savoie. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um einen 53-jährigen Mann, der allein in die Gondel gestiegen war.

    Es wird davon ausgegangen, dass er während der Fahrt einen Herzstillstand erlitt. Der Gondelbediener entdeckte den leblosen Körper am Nachmittag des 6. Januar und alarmierte sofort die Rettungskräfte.

    Bist du viel auf der Skipiste?

    Zwei Pistenretter versuchten noch, den Mann mit einem Defibrillator zu reanimieren. Kurz darauf trafen Notfalldienste und die örtliche Polizei ein. Trotz aller Bemühungen konnte der Tourist nicht mehr gerettet werden und wurde noch vor Ort für tot erklärt.

    Am selben Tag kam es in der Region Savoie zu einem weiteren tödlichen Unfall. Im Skigebiet Les Menuires wurde ein spanischer Skifahrer leblos neben einem Felsen in einem Off-Piste-Bereich gefunden.

    Serie von schweren Vorfällen in Skigebieten

    Der tragische Fund in der Gondel reiht sich in eine Serie schwerer Vorfälle in Skigebieten in den vergangenen Wochen ein. Erst zwei Wochen zuvor waren in Italien sechs Menschen beim Einfahren einer Seilbahn in die Bergstation verletzt worden.

    Die Seilbahn war laut Berichten zu schnell unterwegs und krachte in eine Barriere. Rund hundert Personen mussten anschliessend aus den Kabinen evakuiert werden, die in über 2700 Metern Höhe stecken geblieben waren.

    Auch in Japan kam es kurz vor Jahresende zu einem tödlichen Unglück in einem Skigebiet. Ein fünfjähriger Junge war in einem Rollband eingeklemmt worden.

    Sein Arm blieb in der Mechanik stecken, während die Anlage weiterlief. Rettungskräfte mussten das Gerät teilweise zerlegen, um das Kind zu befreien. Der Junge verlor dabei das Bewusstsein und starb später im Spital.

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