In Frankreich ist ein Base-Jumper gestorben, nachdem er vom 200-Meter hohen Viadukt von Millau gesprungen ist. Sein Fallschirm hatte sich nicht geöffnet.
viadukt au  millau
Die französische Brücke Viadukt Millau. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Bei der Autobahnbrücke «Viadukt von Millau» ist es zu einem Unglück gekommen.
  • Ein Base-Jumper ist nach einem Sprung von der 200-Meter hohen Brücke gestorben.
  • Sein Fallschirm hatte sich nicht geöffnet.

Ein Extremsportler ist in Südfrankreich beim Sprung von einer 200 Meter hohen Autobahnbrücke ums Leben gekommen. Der Fallschirm des Base-Jumpers habe sich beim Sprung vom Viadukt von Millau am Dienstag offenbar nicht geöffnet. Das berichtete der Sender France 3. Der Mann sei auf der Stelle tot gewesen.

Die genauen Umstände des Unglücks müssten noch ermittelt werden. Base-Jumping ist das Fallschirmspringen von hohen Gebäuden, Antennen, Brücken oder Felsen. Manche der Wagemutigen tragen dabei auch einen Flügelanzug, einen sogenannten Wingsuit.

Viadukt von Millau: Springen seit Sommer verboten

Da Extremsportler gehäuft von der spektakulären Autobahnbrücke bei Millau in die Tiefe gesprungen waren, ist dies seit dem Sommer verboten. Wiederholungstätern droht eine Busse von 150 Euro. Teils mehrere Base-Jumper täglich hatten zuletzt den Sprung von der Brücke gewagt.

Nach dem Verbot hatten Base-Jumper eine Petition gestartet, mit dem Ziel, mit dem Autobahnbetreiber Eiffage zu einer Abmachung zu kommen. Das hatte France 3 berichtet. Das Viadukt von Millau ist die höchste Brücke Europas.

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