Am Samstagnachmittag kam es in Norwegen zu Krawallen. Auslöser dafür war eine islamfeindliche Kundgebung.
Blaulicht
Blaulicht an einem Polizeiwagen. (Symbolbild) - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine islamfeindliche Kundgebung in Norwegen löste Krawalle aus.
  • Etliche Menschen kamen zur Gegendemonstration.
  • Steine, Schuhe und Eier wurden über Barrikaden geworfen.

Im Süden Norwegens ist es zu Ausschreitungen rund um eine islamfeindliche Kundgebung gekommen. Nach Angaben der Polizei versammelten sich am Samstagnachmittag mehrere Hundert Menschen in der Stadt Sandefjord, wie der norwegische Sender NRK berichtete.

Das Bündnis «Stoppt die Islamisierung Norwegens» hatte zu einer Versammlung aufgerufen, bei der es dem Bericht zufolge den Koran, das heilige Buch der Muslime, verbrennen wollte. Etliche Menschen kamen zu Gegendemonstrationen.

Einem Fotografen des Senders NRK zufolge, der das Geschehen vor Ort verfolgte, war die Stimmung sehr aufgeheizt. Schuhe, Steine und Eier wurden demnach über Barrikaden geworfen, die Polizei setzte Tränengas gegen die Demonstrierenden ein.

Am Osterwochenende war es bereits in Schweden in mehreren Städten zu heftigen Krawallen gekommen, nachdem dort bei rechtsextremistischen Kundgebungen der Koran verbrannt wurde.

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