China bringt Pandas nach München (D)

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Deutschland,

China schickt zwei grosse Pandas nach München (D). Der Tierpark Hellabrunn bereitet einen Neubau vor, die Leihgabe soll spätestens 2028 starten.

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Markus Söder präsentiert mit einem chinesischen Vertreter das Panda-Projekt für den Tierpark Hellabrunn in München. - keystone

Der Münchner Tierpark Hellabrunn soll zwei grosse Pandas aus China erhalten. Das kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei einer Vertragsunterzeichnung an, berichtet «Antenne Bayern».

Die Tiere gelten als Leihgabe aus China und sollen spätestens 2028 nach München kommen. Damit wäre Hellabrunn nach Berlin der zweite Panda-Standort in Deutschland, meldet die «Süddeutsche Zeitung».

Hellabrunn plant für die Tiere eine neue Anlage und bereitet ein grösseres Bauprojekt vor. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Leihmodell mit China als politisches Symbol

China verleiht grosse Pandas seit Jahrzehnten an ausländische Zoos. Nach Angaben von «Antenne Bayern» bleibt die Leihgabe Teil einer langfristigen Kooperation.

Die Tiere bleiben dabei Eigentum der Volksrepublik China. Auch möglicher Nachwuchs unterliegt den vertraglichen Vereinbarungen.

Hast du schon einmal einen Pandabären in freier Wildbahn gesehen?

Solche Panda-Programme gelten international als diplomatisches Signal. Söder sprach von einer Entscheidung auf höchster Ebene in China.

Kritik von Tierschützern und Debatte um Artenschutz

Tierschützer bewerten die Pläne kritisch und sehen wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Die Organisation Pro Wildlife spricht von einem finanziellen und politischen Geschäft, berichtet «Antenne Bayern».

Die Kritik richtet sich auch gegen den hohen organisatorischen Aufwand. Panda-Haltung erfordert spezielle Anlagen, klimatische Bedingungen und umfangreiche Betreuung.

Auch der Bau der Anlage dürfte teuer werden, weil strenge Standards erfüllt werden müssen. Die «Süddeutsche Zeitung» verweist darauf, dass zentrale Details zu Kosten offen sind.

Hellabrunn als neue Adresse für China-Kooperation

Mit dem Münchner Panda-Projekt wird auch über Forschung und Zusammenarbeit diskutiert. Fachleute sehen darin eine Chance für wissenschaftlichen Austausch, wie die «Süddeutsche Zeitung» einordnet.

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Der Tierpark könnte künftig Teil internationaler Programme mit China zum Schutz grosser Pandas werden. (Archivbild) - keystone

Der Tierpark könnte künftig Teil internationaler Programme werden. Diese befassen sich mit Verhalten, Gesundheit und Schutz grosser Pandas.

Bis zur Ankunft der Tiere bleibt Zeit für Planung und Bau in Hellabrunn. Konkrete Angaben zur Anlage sollen später folgen.

Kommentare

User #6021 (nicht angemeldet)

Besser Schlacht und essen ist fertig und wer pflegt Panda und kostet das Geld.

User #4944 (nicht angemeldet)

Ist das nicht schön. Ein bayrischer "Spitzenpolitiker" mit einem Stofftier. Der ist sich für nichts zu schade...

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