Drogendelikte: Sohn von Mette-Marit gesteht alle neuen Anklagepunkte
Kurz vor Prozessbeginn wurden neue Anklagepunkte gegen Marius Borg Høiby erhoben. Der Sohn von Mette-Marit hat diese gestanden.

Das Wichtigste in Kürze
- Marius Borg Høiby gesteht die neu erhobenen Anklagepunkte gegen ihn.
- Unter anderem soll er 3,5 Kilo Marihuana transportiert haben.
- Auch Verkehrsdelikte werden dem Sohn von Mette-Marit vorgeworfen.
Bald muss sich Marius Borg Høiby (29) vor Gericht verantworten.
Nun wurden jedoch weitere Anklagepunkte gegen ihn erhoben: unter anderem wegen Drogendelikten, Verstösse gegen ein Kontaktverbot und Verkehrsdelikten. Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat diese nun gestanden, wie seine Anwältin gegenüber NTB sagt.
Erst gestern wurde bekannt, dass die Osloer Staatsanwaltschaft in sechs weiteren Punkten Anklage gegen Marius erhoben hat.
Drogen- und Verkehrsdelikte
Die Nachrichtenagentur NTB berichtete, der 29-Jährige habe im Jahr 2020 mindestens 3,5 Kilogramm Marihuana empfangen, transportiert und weitergegeben. Seine Anwältin betonte jedoch, dass er damit kein Geld verdiente.

Die restlichen drei Anklagepunkte beziehen sich laut der Staatsanwaltschaft auf Verkehrsdelikte. Hintergrund seien Aufnahmen, die auf dem Handy von Marius gefunden worden waren. Darin filmte er sich selbst, wie er mit hoher Geschwindigkeit auf einem Töff fuhr.
Anklage wegen Vergewaltigung
Insgesamt ist der älteste Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit in 32 Punkten angeklagt. Unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen und Körperverletzung.
Høiby gehört zwar zur Königsfamilie, trägt aber keinen Prinzentitel und ist auch kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses.











