Zwischen Nîmes und Montpellier herrschte gestern ein heftiges Unwetter. Die Aufräumarbeiten dauern bis heute an.
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Ein Mann läuft nach einem Unwetter einer überfluteten Strasse entlang. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Gestern hat es in Südfrankreich heftig geregnet.
  • Es kam zu starken Überflutungen und Erdrutschen.
  • Die Aufräumarbeiten dauern bis heute an.

Nach einem heftigen Unwetter mit wolkenbruchartigem Regen in Südfrankreich dauerten die Aufräumarbeiten in überfluteten Ortschaften an. Sie blockierten die Verkehrswege bis heute Mittwoch.

Zwei zunächst vermisste Menschen tauchten wohlbehalten wieder auf, teilte das Departement Gard mit. Wegen der Unwetter blieben die Schulen dort geschlossen. Weitere Regenmassen wurden in der Region und vier angrenzenden Departements erwartet, für die eine Unwetterwarnung ausgesprochen wurde.

Arbeiten laufen bis tief in die Nacht

Bis in die Nacht waren Räumfahrzeuge auf der Autobahn zwischen Nîmes und Montpellier im Einsatz. Sie befreiten die von Geröll und Wassermassen zeitweise blockierte Verbindung wieder, um sie befahrbar zu machen.

Wie der Sender BFMTV meldete, musste ein Campingplatz mit 60 Menschen evakuiert werden. Das Wasser habe den Platz sehr schnell geflutet. Anwohner berichteten von Wassermassen, wie sie sie seit Jahrzehnten nicht gesehen hätten.

Der Zivilschutz berichtete von 687 Einsätzen in der Region. Innenminister Gérald Darmanin hatte die betroffene Region am Abend aufgesucht und Unterstützung zugesichert.

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