Im Süden Frankreichs sind am Dienstagabend grosse Regenmengen gefallen. Weil noch mehr Regen erwartet wird, wurde eine Unwetterwarnung ausgesprochen.
Frankreich
In Frankreich stehen gewisse Strassen bereits unter Wasser. Es wird noch mehr Regen erwartet. - Twitter

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Süden Frankreichs wird von Unwetter heimgesucht.
  • In 13 Departements wurde eine Unwetterwarnung ausgesprochen.
  • In einem stark betroffenen bleiben alle Schulen geschlossen.

In Teilen Südfrankreichs werden am Mittwoch erneut grosse Regenmassen erwartet, während die Aufräumarbeiten nach einem heftigen Unwetter am Vortag andauern. Es wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Departements ausgesprochen.

Im am Dienstag bereits betroffenen Departement Gard sollten am Mittwoch alle Schulen geschlossen bleiben. Etliche Strassen waren blockiert und Ortskerne von Wasser überflutet. Ein Mensch wurde am Abend noch vermisst, ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt.

Bis in die Nacht waren Räum- und Reinigungsfahrzeuge auf der Autobahn A9 zwischen Nîmes und Montpellier im Einsatz. Sie wollten die von Geröll und Wassermassen zeitweise blockierte Verbindung wieder befahrbar machen. Zunächst auf einer Spur fuhr der aufgestaute Verkehr ab. Die Reparaturarbeiten an Bahngleisen werden nach Angaben des Betreibers SNCF teils bis zum Wochenende dauern.

Innenminister Gérald Darmanin hatte die betroffene Region am Abend aufgesucht und Unterstützung zugesichert. Zeitnah solle der Katastrophenfall festgestellt werden, dies hilft den Betroffenen unter anderem bei der Abwicklung von Schäden über die Versicherung. «Ich sichere den Bewohnern, die von dem Unwetter betroffen sind, alle meine Unterstützung zu und rufe zu grösster Vorsicht auf.» 900 Feuerwehrleute und Zivilschutzhelfer seien in der Region zu 450 Einsätzen ausgerückt.

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