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    Atomwaffen für Belarus: Ukraine sieht Putin von Angst getrieben

    Keystone-SDA
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    Ukraine,

    Putin will Atomwaffen in Belarus stationieren. Kiew glaubt, die Handlung des Kremlchefs sei von Angst vor einer möglichen Niederlage getrieben.

    Der russische Präsident Wladimir Putin will in Belarus Atomwaffen stationieren.
    Der russische Präsident Wladimir Putin will in Belarus Atomwaffen stationieren. - Gavriil Grigorov/Pool Sputnik Kremlin/AP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Putin hat angekündigt, Atomwaffen nach Belarus zu verlegen.
    • Damit gebe der Kemlchef zu, dass er Angst habe, den Krieg gegen die Ukraine zu verlieren.
    • Das sagt der Berater des Präsidentenbüros in Kiew, Mychajlo Podoljak.

    Die Ukraine sieht Kremlchef Wladimir Putin mit seiner angekündigten Stationierung taktischer Atomwaffen in Belarus von Angst vor einer möglichen Niederlage im Krieg getrieben.

    «Putin ist so berechenbar», schrieb der Berater des Präsidentenbüros in Kiew, Mychajlo Podoljak. Der Kremlchef gebe mit der Ankündigung zu, dass er Angst habe, den Krieg gegen die Ukraine zu verlieren. Zudem bestätige er einmal mehr, dass er in Verbrechen verwickelt sei, weil er nun den Vertrag zur Nichtweiterverbreitung atomarer Waffen verletze.

    Kiew Ukraine Krieg
    Ukraine-Krieg: Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak. (Archivbild) - Keystone

    Der russische Präsident hatte am Samstag gesagt, dass Russland die Kontrolle über die Waffen nicht an Belarus abgebe, sondern die Raketen lediglich vorhalte in dem Land. Moskau handele nicht anders als Washington, das bei seinen Verbündeten in Europa ebenfalls US-Atomwaffen stationiert habe. Russland halte sich an internationale Vereinbarungen, betonte Putin.

    Belarus erhält Atomraketen

    Belarus erhält nach der freiwilligen Abgabe seiner Atomwaffen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nun erstmals seit den 1990ern Jahren wieder nukleare Raketen. In Belarus hatte Machthaber Alexander Lukaschenko, der von Putin politisch und wirtschaftlich abhängig ist, schon vor dem Krieg Russland darum gebeten. Dazu hatte er auch die Verfassung ändern lassen, in der kein atomwaffenfreier Status mehr festgeschrieben ist. Die Ausbildung an den Waffen in Belarus soll laut Putin im April beginnen, die Depots für die Atomraketen sollen am 1. Juli fertig gebaut sein.

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