Acht-Millionen-Euro-Luxusjacht geht vor Sardinien unter
Nur wenige Tage nach ihrer Übergabe an einen italienischen Unternehmer ist eine rund acht Millionen Euro teure Luxusjacht vor Sardinien gesunken. Die 30 Meter lange «Angiola II» war vor dem Nobel-Urlaubsort Porto Cervo unterwegs, als es zu einem Motorschaden kam.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Dabei soll auch ein Feuer an Bord ausgebrochen sein. Alle 14 Menschen an Bord der Jacht blieben unverletzt.
Die Menschen an Bord – Gäste des Eigentümers und Besatzungsmitglieder – wurden von anderen Booten in der Nähe aufgenommen. Die Jacht liegt inzwischen in rund sieben Metern Tiefe zwischen der Insel Isola dei Cappuccini und dem Capo Ferro an der Costa Smeralda auf der Seite. Die Costa Smeralda ist ein berühmter Küstenstreifen im Nordosten der Mittelmeerinsel Sardinien.
Um die «Angiola II» wurden nach Angaben von Ansa Ölsperren ausgelegt. Laut den Behörden floss aber bislang kein Treibstoff ins Wasser. Der Rumpf wird bis zum Eintreffen eines spezialisierten Bergungsunternehmens überwacht. Ein Schlepper soll die Jacht anschliessend an Land bringen.
Die Jacht wurde Medienberichten zufolge erst wenige Tage zuvor an den Eigentümer übergeben. Bei dem Schiff handelt es sich um eine Amer F100. Die Jacht verfügt über eine Master-Suite, zwei VIP-Suiten und zwei Doppel- sowie drei Crewkabinen. Insgesamt bietet sie Platz für zehn Gäste und fünf Besatzungsmitglieder.
Insbesondere im Sommer ist die Küste von Sardinien ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem die Costa Smeralda mit ihren weissen Sandstränden und dem smaragdgrün-ähnlichen Wasser zieht jährlich zahlreiche Urlauber an. Die Gegend ist besonders bei wohlhabenden Urlaubern beliebt, die mit ihren Jachten vor der Küste ankern. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verbrachte diesen Sommer auf der vorgelagerten Insel La Maddalena.














