Über 80 Euro pro Tag: In Ösi-Skigebieten steigen Preise an
Am Arlberg kostet der Tag 85 Euro, in Sölden bis 86,50 Euro. Wer früh online bucht oder mehrere Tage fährt, kann sparen.

Das Wichtigste in Kürze
- Österreichische Skigebiete erhöhen 2026/27 erneut die Skipasspreise.
- Frühe Online-Buchungen und Mehrtageskarten können den Tagespreis senken.
- Mehrere kleinere Skigebiete stellen wegen steigender Kosten den Betrieb ein.
In Österreich steigen die Skipasspreise in der Saison 2026/27 erneut. Laut dem Portal Snowplaza kosten reguläre Tageskarten für Erwachsene in bekannten Skigebieten teilweise mehr als 80 Euro.
Am Arlberg werden in der Hauptsaison 85 Euro fällig. In Sölden kostet eine Tageskarte in der Hauptsaison 84,50 Euro und in der Peak-Saison 86,50 Euro.
In Sölden steigt der Hauptsaisonpreis damit gegenüber 2025/26 um drei Euro oder rund 3,7 Prozent.
Auch günstigere Skigebiete erhöhen ihre Preise meist um drei bis vier Euro, teilweise auch stärker. Einige Gebiete haben ihre Tarife für die kommende Saison noch nicht bekannt gegeben.
Sparen können Skifahrer mit Mehrtageskarten und einer frühen Online-Buchung. Bei einer Sechs-Tageskarte liegt der Preis pro Skitag teilweise deutlich unter dem regulären Tagespreis.
Viele Skigebiete arbeiten zudem mit variablen Preisen, die vom Buchungszeitpunkt, der Saison und der Nachfrage abhängen.
Kleinere Skigebiete stellen Betrieb ein
Gleichzeitig machen steigende Kosten den österreichischen Skigebieten zu schaffen. Vor allem mehrere kleinere, auf Naturschnee angewiesene Gebiete haben 2026 ihren Betrieb eingestellt oder für die Saison 2026/27 ausgesetzt.
Laut «Heute» gaben das Gaberl in der Steiermark und der Unterberg in Niederösterreich im September 2026 ihr endgültiges Aus bekannt.
Auch am Graukogel in Bad Gastein im Bundesland Salzburg stehen die Skilifte vorerst still. Nach Angaben des Portals «Ski Nachrichten» wird der Liftbetrieb dort ab der Wintersaison 2026/27 für mindestens drei Jahre ausgesetzt.




















