Windows 11 – Microsoft erneuert das Rechtsklickmenü
Windows 11 erhält ein neues Rechtsklickmenü. Microsoft ermöglicht umfangreiche Anpassungen und entfernt weitere Überbleibsel aus Windows 10.

Microsoft überarbeitet die Benutzeroberfläche von Windows 11. Mit dem optionalen Oktober-Update KB5127936 erhält das Rechtsklickmenü eine grundlegende Neuerung.
Nutzer können künftig selbst bestimmen, welche Funktionen beim Rechtsklick erscheinen, wie die «Golem» berichtet. Microsoft führt dafür eine eigene Einstellungsseite ein und dort lassen sich verschiedene Befehle und App-Erweiterungen individuell konfigurieren.
Besonders die Darstellung der Bearbeitungsfunktionen verändert sich, Kopieren, Ausschneiden und Einfügen erscheinen bislang als Symbole am oberen Menürand. Künftig können diese Funktionen wieder als einzelne Einträge untereinander angezeigt werden.
Klassisches Kontextmenü und neue App-Erweiterungen
Damit erhalten Anwender eine Darstellungsvariante, die stärker dem klassischen Kontextmenü aus Windows 10 ähnelt. Die entsprechenden Befehle erscheinen unterhalb der Dateiöffnungsoptionen in einer übersichtlichen Liste.
Auch zusätzliche Funktionen lassen sich gezielt ein- und ausblenden. Dazu gehören beispielsweise Drucken, Verknüpfung erstellen und weitere dateibezogene Aktionen.
Eine weitere Neuerung betrifft die Integration installierter Anwendungen. Unter App-Erweiterungen erscheinen künftig kontextbezogene Aktionen verschiedener Programme.
App-Erweiterungen ersetzen das alte Kontextmenü
Dazu zählen unter anderem Editoren, Zip-Programme und Mediaplayer. Zudem können Anwender festlegen, welche Erweiterungen für bestimmte Dateitypen angezeigt werden.
Die bisherige Schaltfläche Weitere Optionen anzeigen verschwindet gleichzeitig aus der neuen Menüansicht. Stattdessen bündelt das neue Untermenü App-Erweiterungen zusätzliche Funktionen im aktuellen Windows-11-Design.
Microsoft verteilt das neue Kontextmenü mit dem optionalen Update KB5127936, Allerdings erhalten nicht alle Computer die Neuerung gleichzeitig. Laut der «Golem» erfolgt die Freischaltung in mehreren Wellen über Windows Update.
Neues Kontextmenü und gestrichene PC-Migration
Wer das Update von Windows 11 bereits installiert hat, muss deshalb nicht zwangsläufig sofort die neue Menügestaltung vorfinden. Das externe Werkzeug ViVeTool ermöglicht laut dem Bericht eine manuelle Freischaltung der Funktionen.
Neben dem neuen Kontextmenü gibt es auch Einschränkungen bei anderen Windows-Funktionen. Wie die «Borncity» schreibt, entfernte Microsoft mit dem Oktober-Update KB5127648 die lokale PC-zu-PC-Migration.

Nutzer konnten damit bisher Dateien während der Einrichtung eines neuen Computers über das heimische Netzwerk übertragen. Als Alternative verweist Microsoft auf Windows Backup und OneDrive.
Windows 11: OneDrive-Limit und Einschränkungen bei der Taskleiste
Das kostenlose Speicherkontingent beträgt allerdings lediglich 5 GB. Für grössere Datenbestände benötigen Anwender deshalb zusätzlichen Speicherplatz.
Der «PC-Welt» zufolge lässt sich die Taskleiste seit September 2026 wieder an allen Bildschirmrändern positionieren. Die Einstellung erfolgt über die Windows-Personalisierung.
Ein Verschieben per Drag-and-drop, wie es unter Windows 10 möglich war, bleibt bei Windows 11 jedoch ausgeschlossen. Microsoft-Designchef Diego Baca bezeichnete dies als bewusste Designentscheidung und verwies auf mögliche unbeabsichtigte Bewegungen beim Ziehen der Taskleiste.














