Trump gibt sich vor den Midterms siegessicher

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Zwei Tage vor den Midterms gibt sich Trump siegessicher, obwohl die Republikaner in Umfragen im Tief stecken.

    midterms Trump
    Bei den Midterms steht für Trump viel auf dem Spiel, doch er zeigt sich siegessicher. - keystone

    Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen zeigt sich US-Präsident Donald Trump überzeugt vom Sieg seiner Republikaner. «Wir werden gewinnen», sagte er laut dem «Stern» am Sonntag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa.

    Die Demokraten seien «extreme und gefährliche Radikale», sagte Trump bei seinem Auftritt. Sie würden den Wohlstand der Bürger «stehlen» und Migranten ins Land lassen, die «plündern, vergewaltigen und brandschatzen» würden.

    Glaubst du, dass Trump die Midterms mit seinen Republikanern gewinnt?

    Bei den Midterms am Dienstag werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben, berichtet «ZDFheute». Im Senat stehen zudem 35 der 100 Sitze zur Wahl, die Republikaner stecken in einem Umfragetief.

    Trump droht Iran

    Zudem bekräftigte Trump bei seinem Auftritt in Iowa die Drohung, die Angriffe gegen Iran wieder aufzunehmen. Er sei mit Iran nur deshalb noch nicht fertig, weil er nett sein wolle, meldet «ZDFheute».

    Bei den Midterms droht den Republikanern der Verlust ihrer Mehrheiten in beiden Kammern, schreibt der «ORF». Im Senat müssen die Demokraten vier von den Republikanern gehaltene Sitze gewinnen und zugleich ihre eigenen verteidigen.

    Als besonders umkämpft gilt Texas, wo seit 1988 kein Demokrat mehr in den US-Senat gewählt wurde. Dort fordert der Demokrat James Talarico den Republikaner Ken Paxton heraus.

    Zustimmung für Trump sinkt vor den Midterms

    Nur 31 Prozent der US-Bürger sind mit der Amtsführung von Trump zufrieden, berichtet der «ORF».

    midterms Trump
    Trump ist vor den Midterms überzeugt vom Sieg und attackiert die Demokraten. Die Republikaner stecken in einem Umfragetief. - keystone

    Es handelt sich um den niedrigsten Wert in seinen beiden Amtszeiten, wie die Erhebung von Mitte Oktober zeigt.

    Selbst in Kansas, das seit 1932 keinen demokratischen Senator nach Washington entsandte, ist das Rennen offen. Trump unterstützte dort Mitte Oktober persönlich den republikanischen Amtsinhaber Roger Marshall bei einem Auftritt.

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    Kommentare

    User #2290 (nicht angemeldet)

    Na wenn er jetzt schon behauptet, er werde gewinnen, dann ist schon alles gesagt... 😉 😂

    User #8450 (nicht angemeldet)

    Trump lebt in einer utopischen Blase mit Selbstbetrug und Wunschträume: Die Benzinpreise sind runtergegangen, Lebensmittel sind viel günstiger als bei Biden, der Krieg in Iran ist besiegt. Er weiss zwar, dass das alles nicht stimmt, aber er redet sich alles schön, weil er NIE eine Niederlage oder einen einzigen Fehler eingestehen. Ausreden hat er viele und im Lügen ist er sehr gut.

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