Windows 11 26H2 – Microsoft stellt ADMX-Vorlagen bereit
Windows 11 26H2 erhält neue ADMX-Vorlagen für Gruppenrichtlinien. Gleichzeitig meldet Microsoft deutliche Geschwindigkeitsgewinne bei Apps und Menüs.

Microsoft hat die administrativen Vorlagen für Windows 11 26H2 veröffentlicht. Das rund 14,6 Megabyte grosse Paket enthält ADMX-Dateien und eine Referenztabelle, berichtet die «Borncity».
Die Vorlagen stellen entsprechende Einstellungen in den Verwaltungswerkzeugen bereit. Sie aktualisieren Windows jedoch nicht und aktivieren auch keine Richtlinien
In Active-Directory-Umgebungen empfiehlt Microsoft vor Änderungen am zentralen Repository eine Sicherung. ADMX-, ADML- und Sprachdateien sollten zudem zunächst geprüft und in einer Testumgebung erprobt werden.
Windows 11 26H2: Pilotphase und ConfigMgr-Support
Für Pilotgeräte empfiehlt Microsoft laut der «Borncity» eine separate Test-Gruppenrichtlinie. Administratoren sollen anschliessend kontrollieren, welche Auswirkungen die aktivierten Richtlinien tatsächlich haben.
Auch der Configuration Manager unterstützt Windows 11 26H2 inzwischen. Dafür werden die Versionen 2603 und 2609 benötigt, während ConfigMgr 2509 nicht unterstützt wird.
Am 29. September 2026 begann die allgemeine Verteilung von Windows 11 26H2. Geeignete Systeme mit 24H2 oder 25H2 können über ein Enablement-Paket aktualisiert werden.
Windows 11 26H2: Neuer Build und schnellere Apps
Der Wechsel erfordert in diesem Fall lediglich einen Neustart. Alternativ stehen der Installationsassistent und ein ISO-Abbild für Neuinstallationen zur Verfügung, schreibt die «Borncity».
Die Version trägt die Build-Nummer 26300 und wird je nach Edition unterschiedlich lange unterstützt. Home und Pro erhalten 24 Monate Unterstützung bis Oktober 2028, Enterprise und Education 36 Monate bis Oktober 2029.
Neben den administrativen Neuerungen berichtet die «Ad-hoc-News» über deutliche Geschwindigkeitsgewinne. Edge und Outlook sollen unter Windows 11 26H2 rund 40 Prozent schneller starten.
Schnellere Menüs und weniger RAM-Verbrauch
Beim Startmenü und bei Kontextmenüs werden Reaktionszeiten von bis zu 70 Prozent weniger genannt. Grundlage dafür ist unter anderem die breitere Nutzung des sogenannten Low Latency Profile.
Dabei wird die CPU bei bestimmten Aktionen für kurze Zeit auf eine höhere Frequenz gebracht. Das soll Aufgaben schneller abschliessen und anschliessend wieder einen energiesparenden Zustand ermöglichen.

Beim Arbeitsspeicher fallen die Beobachtungen dagegen unterschiedlich aus. Die «Ad-hoc-News» berichtet über mögliche Einsparungen von bis zu zwei Gigabyte, betont jedoch die fehlende offizielle Bestätigung durch Microsoft.
Windows 11 gewinnt weiter an Anteil
Auch die Verbreitung von Windows 11 nimmt weiter zu. Der «IT Boltwise» zufolge erreichte das Betriebssystem im September weltweit 71,5 Prozent und in Deutschland 79,89 Prozent.
Windows 10 kam im selben Zeitraum weltweit auf 27,77 Prozent. In Deutschland lag der Anteil noch bei 19,53 Prozent.
Für Windows 11 26H2 werden zugleich mehrere bekannte Probleme genannt. Die «Borncity» verweist auf mögliche Abstürze bei Anwendungen mit AC-3-Audiocodecs sowie gemilderte Schwierigkeiten bei USB-Audio, Domänenverbindungen und virtuellen Desktops.














